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September

Oktobermarkt in Burgdorf

wird in diesem Jahr nicht stattfinden...
Damit Sie aber weiterhin an unserem leckeren Olivenöl und all die anderen Dinge Ihre Freude haben können, gibt es drei Möglichkeiten.

Sie bestellen einfach was Sie möchten und wir schicken Ihnen die gewünschten Dinge zu.

Sie kommen am 7.10. oder am 10.10. nach Celle auf den Wochenmarkt und kaufen dort bei mir ein.
Der Termin am 30.September in Celle muß leider ausfallen!

Oder Sie kommen am 8.10. in Burgdorf zum Verkauf im Hof.
Dieser findet im Hof des Hauses Neue Torstr. 5 statt.
Den Hof erreichen Sie Neue Torstr. um die Ecke in die Schmiedestr. Richtung Altenheim.
Sie werden die griechischen Fahnen sehen!

Achten Sie wie auch sonst beim Einkaufen in dieser Corona Zeit auf Abstand und Maske.

Alles ist gut gegangen

und der LKW ist mit nur einen Tag Verspätung angekommen, obwohl er zwei Tage vor dem Termin in Zakros war.
Glücklicherweise waren die Ölabfüllungen längst fertig.
Nur die Paletten waren noch nicht gepackt.
Da haben sich die Zakros-Kretaner dann nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Sie haben alle Paletten wunderbar ordentlich gepackt.
Der Fahrer musste halt warten...
Meinen Zeitplan hat der Fahrer mit seiner Verspätung etwas durcheinander gebracht.
Aber bis zum ersten Markt nach der Sommerpause war das meiste wieder im grünen Bereich.
Sie werden sehen, das es einige Neuigkeiten gibt wenn Sie in den Preislisten schauen.
Es gibt neu im 200g. Glas Bio-Kalamata-Oliven mit Kern und auch ohne Kern.
Sie stammen von Bio-Erzeugern von der Peloponnes.
Auch die Bio-Korinthen kommen von dort.
Da ich immer die Nachfrage nach Weinessig, bzw. Balsamico habe, gibt es jetzt einen Bio-Weißwein-Essig und natürlich einen echten Bio-Aceto di Modena IGP
Der Weißwein-Essig ist spritzig und mild i. d. Säure.
Der Aceto Balsamico schön fruchtig.
Alle Produkte habe ich schon einige Zeit auf dem Markt verkauft und das Feedback war sehr gut...
Warum verkaufe ich jetzt Produkte die nicht aus Ostkreta sind?
Mir ist in dieser Corona-Zeit auch klar geworden, das so ein Unternehmen wie Kali-Strata auch ganz schnell "Pleite" gehen kann.
Ich hatte und habe viele Markt-Ausfälle durch Corona.
All die großen mehrtägigen Veranstaltungen die geplant waren sind ausgefallen, oder fallen noch aus.
Und diese Events, wie man heute so schön sagt fehlen mir und vor allen Dingen auch beim Umsatz.
Das letzte Jahr, Sie erinnern sich, wir hatten eine 10% Ernte und ich hatte zu wenig Ware und es hat mich heftig getroffen.
Auch weil es in den letzten Jahren nicht das erste mal war und durch die schnelle Erwärmung der Erde auch nicht das letzte mal sein wird.
Und so habe ich darüber nachgedacht wie es weitergehen soll.
Natürlich werde ich weiterhin mein Kali Strata mit den Produkten aus Zakros und Umgebeung von den Menschen die ich persönlich kenne leben, wie bisher die vielen Jahre schon.
Aber ich habe vor jetzt 40 Jahren im Naturkosthandel begonnen und kenne viele Firmen und Projekte, deren Werdegang ich auch weiterhin verfolge.
Besonders mag ich die Fa. Rapunzel, zu der auch nie der Kontakt abgebrochen ist und der ich auch vertraue, wegen der Offenheit und der Firmenphilosophie die Sie nie verraten haben in den vielen Jahren seit 1974.
Auf den Rapunzel-Reisen zu den Erzeugern, Herstellern in Europa und der Türkei habe ich vieles erlebt und kennengelernt.
Bei einer dieser Reisen zu Projekten in der Türkei hatte ich ja auch meine Frau Barbara kennen und lieben gelernt.
Und so ergänze ich nun mein Kali Strata Sortiment mit einigen Produkten, die Rapunzel für mich anliefert.
Im nächsten Jahr werde ich auch Bio-Olivenöl von meinen Freunden Joannis und Aristea aus Pisko Kefalo, das sind die Bio-Carob-Erzeuger, ins Sortiment nehmen
und eventuell gibt's auch das erste Umstell-Olivenöl von Markos aus Zakros. Er ist ein ganz alter Freund, noch aus unserer Anfangszeit in Zakros.
Und er hat sich im letzten Jahr entschlossen seine 600 Bäume auf Bio Umzustellen.
Und wenn er für die nächste Ernte schon ein Umstellzertifikat bekommt, werde ich auch von Ihm Olivenöl einführen um seine Arbeit auch direkt zu unterstützen.
Natürlich wird es weiterhin das vertraute Bio Olivenöl von Stella und Michalis geben.
Aber ich denke das ich so besser gewappnet bin wenn‘s wieder schlechte Ernten oder sonstige Katastrophen geben wird.
Und es wird weiterhin bei Kali Strata heißen: „Gutes aus Kreta“ und alles aus dem Osten der Insel!

August

Warten auf den LKW

steht gerade wieder an.
In Zakros war der LKW zur Abholung meiner Ware zwei Tage zu früh.
Glücklicherweise waren die Paletten fertig gepackt.
Nun Steht schon fest, das auch der Termin in Deutschland nicht eingehalten wird.
Der LKW wird sich verspäten!
Hoffe, das es nicht zu viel Zeit sein wird, damit meine Planung nicht gänzlich zusammen bricht.
In diesem Jahr ist ja schon vieles ganz anders gelaufen als geplant war.
Da der Künstlermarkt in Emmendingen ausfällt, genauso wie der Schlossmarkt in Bad Urrach.
Auch der Oktobermarkt in Burgdorf wird nicht stattfinden
Also werde ich in den nächsten einige Termine verlegen.
Das heißt es wird noch Veränderungen bei den Märkten in Celle geben.
Für Burgdorf strebe ich noch einen "im Hofverkauf" an.
Eventuell werden die Märkte in Stockach und Singen aus dem November vorverlegt in den Oktober.
Entscheiden wird sich das in den nächsten Tagen.
Dann werde ich es schnellsten unter „Aktuelles“ und bei den „Marktterminen“ bekannt geben.

Juli

Sommerpause

wird es auch in diesem Jahr bei Kali Strata geben.
Im August findet kein Markt und kein Verkauf im Lager.
Auch der Versand wird runtergefahren.
Es gibt im August nur einen Versandtag in der Woche!
ab 1. September geht’s dann wieder ganz normal weiter...
Normalerweise fahre ich immer Ende Juli bis in den September nach Zakros.
In diesem Jahr ist alles anders.
Ich werde im August in den Ruhrpott zur Beerdigung meines Vaters fahren, der gerade verstorben ist.
Und dann habe ich dort mit meinen Geschwistern zusammen, eine Menge Dinge zu erledigen...
Die wichtigsten arbeiten in Zakros, habe ich delegiert und hoffe das alles gut klappt.
Mit der Firma Dachser habe ich den Waren-Transport von Zakros nach Holzhausen organisiert.
Die Termine stehen und ich werde wieder mit Spannung auf den LKW warten...

MWST_Umstellung

findet bei Kali Strata in der Form statt, das ich natürlich die MWST von 5% bei Lebensmitteln und die 16% bei den Gewürzdosenausweise.
Allerdings habe ich von der aufwendigen Systemumstellung abgesehen.
Die Preise bleiben also wie sie sind. Auf den Rechnungsendbetrag gebe ich dann 2%Rabat, die Differenz zwischen 7% und 5% MWST.
Ich erspare mir eine Menge Arbeit, die ich dann Ende Dez. nochmals hätte, und Sie können sehen wieviel Ersparnis die MWST für Sie wirklich ist.

Juni

Bestellungen

Wegen der MWST-Umstellung werden alle jetzt eingehenden Bestellungen erst am nächsten Wochenende bearbeitet.
Da ich in Bayern unterwegs bin bleibt die Umstellung bis zum Wochenende liegen und wird dann in einer Nachtschicht erledigt
Am Montag den 8.7. versenden wir dann wieder.

Mehrwertsteuer

Natürlich werden Sie bei Kali Strata die neuen MWST-Sätze (5% und 16%) ab den 1 Juli berechnet bekommen.
In den Preislisten stehen zur Zeit noch die Preise, die bis einschließlich 30 Juni 24 Uhr gültig sind.
Da ich in Bayern unterwegs bin, werden diese Preise auch noch bis ca. Sonntag den 5.7. in den Listen stehen.
Der Arbeitsaufwand für die Änderungen ist sehr hoch und nicht von heute auf morgen zu schaffen.
Mein Rechnungsprogramm spielt jetzt zwar die neuen Steuersätze automatisch ein.
Die Preise müssen aber für jeden Artikel neu eingepflegt werden.
Da ich die "Roten" abgeschaft habe, heißt das auch, das jeder Preis neu kalkuliert werden muß.
Die "Roten" sind die 1, 2, und 5 Cent-Münzen die ich für vollkommen überflüssig halte.
Kali Strata hat seid Anfang 2019 nur noch 10-er Preise.
Unser Artikel haben bis auf eine Ausnahme alle den ermäßigten Steuersatz.
Also 7% MWST. und jetzt dann 5% MWST.
In den Geschäften, Supermärkten und Kaufhäusern müssen in den Systemen alle Preise neu eingepflegt werden.
An den Regalen müssen alle alten Preisschilder entfernt werden und alle neuen Preisschilder (frisch gedruckt) angebracht werden.
Und das für tausende Artikel.
Das ist nicht in 1 halben Stunde passiert!
Und damit ist nicht nur 1 Arbeitskraft beschäftigt!
Am 1.Januar muß dann wieder alles zurückgefahren werden.
Vieleicht aber nicht, es ist ja Wahljahr!!!

Kali Strata und Corona

Jetzt möchte ich doch noch einige Worte zu der Situation in der Corona-Zeit sagen.
Erst mal ein recht herzliches Dankeschön für Ihre Treue in dieser Zeit.
Danke für Ihre Einkäufe auf den Märkten, im Lager und auch im Versand.
Ein wenig mulmig war mir schon als in Deutschland alles Dicht gemacht wurde.
Ich war sehr froh, das die Wochenmärkte weiter geöffnet blieben.
So konnte ich im Gegensatz zu vielen anderen Menschen weiterarbeiten.
Natürlich habe ich auch Einbußen gehabt und noch ist nicht abzusehen wie es weiter gehen wird.
Aber ich habe keine staatlichen Hilfen in Anspruch genommen und bin immer noch der Meinung, das Mensch das nur im äußersten Notfall nutzen sollte.
Ich finde es erschreckend wie viele Markt-Kollegen sich Gedanken machten, wie sie an die Hilfen kommen könnten.
Und jetzt diese MWST-Schenkung!
Wem ist damit wirklich geholfen?
Von 7% auf 5% bedeutet das bei 5,-€ die Differenz 0.10 € also 10 Cent sind.
Dafür muss nun das ganze Rechnungs- und das Buchhaltungsprogram umgestellt werden.
Alle Preise müssen angepasst und in den Preislisten, Internet, bzw. Buchhaltungs-Programm und Rechnungs-Programm geändert und neu veröffentlich werden.
Rechnungen die aus der Zeit vor Juli erst im Juli bezahlt werden, müssen dann manuel in der Buchhaltung bearbeitet werden, weil sie ja noch 7% MWST haben, das Programm aber auf 5% eingestellt ist.
Waren, die ich vor dem 1. Juli eingekauft habe sind mit 7% versteuert, werden aber ab 1 Juli nur noch mit 5% MWST. verkauft.
Ein riesiger Aufwand für alle Firmen, mit Mehrkosten und auch Verlusten!
Ich bin sehr froh, das ich keinen Shop eingerichtet habe, das ich ohne Kassengerät und ohne Warenwirtschaft arbeite.
„Webspace 4all“, auf deren Rechner meine Internetseite läuft hat mir mitgeteilt, das sie die MWST senken, aber Ihre Preise beibehalten wollen.
Am Jahresende soll die Differenz zwischen 16% und 19% Einnahmen für eine Soziale Einrichtung gespendet werden und Summe und Empfänger allen Kunden Mitgeteilt werden.
Ich finde diese Idee gut und denke darüber nach ob ich ähnlich handeln soll.
Bei mir kostet ein 5 Liter Kanister Bio-Olivenöl 75,-€.
Mit 5%MWST kostet er nur noch 73,50 €
Wie viele 5 Liter Kanister werden sie von Anfang Juli bis Ende Dezember kaufen?
Werden Sie jetzt mehr 5 Liter Kanister kaufen wenn er nur noch 73,50 € kostet?
Treibt das den Konsum an, das die Wirtschaft wieder läuft?
Klar, Sie werden bei jeden Lebensmitteleinkauf pro 5,- € gute 10 Cent sparen.
Und für so manchen Geringverdiener ist das sehr viel.
Aber er wird deshalb mehr kaufen als er braucht?
Ich finde es gut das in der Politik jetzt viel für die Wirtschaft, damit auch für die Menschen getan wird…
Wir alle wollen arbeiten und unser täglich Brot verdienen.
Aber verpassen wir gerade eine Chance diesen Wahnsinnskonsum, den wir bis Corona als normal angesehen haben, in eine andere Richtung zu lenken?
Wir reden schon wieder vom Wachstum, das es in 2021 schon wieder um so und so viel % steigen könnte.
Dabei ist das wirtschaftliche Wachstum Gift für diese Erde.
Unsere Erde funktioniert in Kreisläufen.
Unsere Wirtschaft nicht!
Unsere Wirtschaft produziert mehr als wir brauchen.
Wir müssen exportieren, damit wir unseren Wohlstand erhalten können!
Deutschland ist 3 größter Schweinefleischproduzent auf dieser Welt.
Ein Großteil geht in andere Länder und ist dran beteiligt die Märkte z.B. in Afrika kaputt zu machen und somit die Lebensgrundlagen vieler Menschen zu zerstören.
Ist das Aufgabe unserer Wirtschaft?
Die betroffenen Menschen wollen dann nach Europa, nach Deutschland und wir nennen sie Wirtschaftsflüchtlinge.
Deutschland steht damit natürlich nicht alleine da.
Aber warum soll ich mit den Finger auf andere Länder oder andere Menschen zeigen?
Ich kann bei mir selber versuchen, mit all dem was ich weiß, so zu leben, das ich mich so wenig wie möglich an dieser Art zu Wirtschaften beteilige.
Ich kann nach Alternativen suchen und so für mich meinen Weg gehen, den ich verantworten kann.
Ich lebe in diesem Land und bin froh, das ich meine Meinung sagen darf, ohne das ich Angst haben muss dafür eingesperrt zu werden.
Aber immer öfter werden Menschen die Ihre Meinung sagen von den sogenannten „Sozialen Medien“ (Was ist daran eigentlich sozial?) aber auch in den traditionellen Medien wie Zeitungen in der Luft zerrissen.
Das macht mir Angst und ich fühle mich unfrei, manchmal.
Und das schrenkt die Meinungsfreiheit ein!
Unsrer Wirtschaft produziert so viel Müll, der unsere Erde weiter und weiter zerstören wird.
Anstatt den Müll zu vermeiden, (Auch in einer Demokratie darf es Verbote geben)
werden wir zum Weltmeister im recyceln.
Wir entwickeln auch immer neue Technologien um die Schäden die wir verursachen zu beseitigen.
Und dann werden wir wieder Technologien entwickeln, die die Schäden, die durch die neuen Technologien enstehen, zu beseitigen.
(Was passiert eigentlich mit all den hochgiftigen Akkus die wir benutzen im Alltag?)
Auch das ist unser Wachstum.
Menschen kaufen kein Meersalz mehr weil da Plastik drin sein könnte, essen aber den Fisch, der auch Plastik enthalten kann, und in Plastik eingepackt ist!
Wir kümmern uns gerade um die 10% Plastikmüll, die auf den Weltmeeren auf der Oberfläche schwimmen.
Aber 90 % sind schon auf dem Meeresboden angekommen als winzige Teilchen und zerstören dort die Lebnsgrundlagen der Kleinstlebewesen und somit das Meeresleben.
Es wird uns noch einholen.
Plastik ist schön billig und wird uns noch teuer zu stehen kommen.
Auch Kali Strata hat immer noch einige Plastiktüten im Sortiment.
Es ist aber auch gar nicht einfach eine zweilagige Papiertüte möglichst mit Sichtfenster aus Zelofan zu bekommen.
Oder eine 3 Lagige Papiertüte mit Pergamin.
Das war in den 80erm des letzten Jahrhunderts kein Problem.
Wir werden unsere letzten Vorräte an Plastiktüten noch aufbrauchen und solange mit Papiertüten einlagig improsivieren bis wir die richtigen Tüten gefunden haben.
Und ich möchte sie nicht aus Holland oder Österreich importieren müssen... (dort gibt es so was)
Wir leben in großen, z.T. riesigen Wohnräumen, die den ganzen Tag leer stehen, weil wir arbeiten fahren.
Abends wenn wir dann heimkommen, benutzen wir das Sofa und vielleicht die Küche und den Esstisch, später das Bett...
Wir haben überall Wohnungsnot, die Mietpreise steigen und steigen und wir bauen weiterhin Paläste, statt Wohn-und Lebensraum für alle Menschen.
Wir verbrauchen Unmengen an Flächen, damit sich viele ein Haus mit grün darum bauen können.
Andere werden dafür in Betonkästen gesteckt.
Anstatt Wohnprojekte mit Grün- und Wohnflächen, Begegnungsplätzen Geschäften Gastronomie, Kulturräumen, usw. auf kleineren Flächen für mehr Menschen zu gestallten werden immer noch Baugebiete mit großen Flächen für Einfamilienhäuser ausgewiesen es werden weiterhin Wohnsiedlungen gebaut die dann für den Verkehr auf der Strasse sorgen weil es dort keine Geschäfte gibt.
Und die großen Lebensmittelkonzerne bauen immer noch auf der grünen Wiese und wir machen das mit!
Als ich in den 70igern meine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht habe, war das in der Berufsschule schon Thema und wir haben schon damals für solche Wohnprojekte Entwürfe gemacht.
Aber das passte scheinbar noch nicht in die Zeit und heute scheinbar immer noch nicht!
Wir haben gerade die Chance anders weiter zu leben!
Wir sollten sie versuchen anzunehemn und nicht zur "Normalität" zurück zu kehren.
Das geht eh nicht mehr!
Es gab eine Zeit vor Corona.
Die war damals normal!
Heute gibt es die Zeit mit Corona.
Und die ist jetzt normal!

Mai

Achtung Märkte im Celle und...

der Verkauf im Hof in Burgdorf finden statt.
Auf dem Markt in Celle werde ich am 6 und 9 Mai auf einem neuen Platz stehen.
Irgendwo in Richtung DM/ Reformhaus... genau erfahre ich es erst am ersten Markttag morgens um 5 Uhr.
Der Verkauf im Hof in Burgdorf findet am Donnerstag den 7. Mai von 15 bis 18 Uhr statt.
Neue Torstr. um die Ecke in die Schmiedestr. (Richtung Altenheim)

April

Das war eine Überraschung

heute morgen im Radio, plötzlich ein Bericht über Corona in Griechenland!
Als hätten Sie meinen Text gelesen, den ich Vorgestern eingestellt hatte...

Griechenland und Corona

sind in den deutschen Medien so gut wie nicht vertreten.
Damals in der "Euro-Krise" war das anders.
Griechenland war der gescheiterte Staat.
In der "Corona-Krise" ist Griechenland genau das Gegenteil!
Ein Vorzeigestaat!
Ausgerechnet das Krisenland Griechenland verzeichnet erstaunliche Erfolge.
The Brigde, eine franz. Denkfabrik, analysierte die Corona-Strategie von 10 europäischen Ländern.
Griechenland schnitt am besten ab, dank frühzeitiger und strikter Beschränkungen.

Die Zahlen sprechen für sich.
Mit 11 Corona-Toten pro einer Millionen Einwohner liegt Griechenland weltweit auf Platz 58 und in der europäischen Union auf Platz 21.
In Deutschland ist die Zahl der Todesopfer in Relation zur Bevölkerungszahl 5 mal so hoch, in Italien und Spanien sogar 30 mal so hoch.
Bei den festgestellten Infektionen liegt Griechenland weit hinten auf Platz 85.
In Griechenland waren die Notfallpläne schon Wochenlang vor dem ersten Fall von Corona fertig.
Ich selber hatte eine Mail vom griech. Gesundheitsministerium schon Mitte Feb. erhalten, mit Verhaltens Maßnahmen bei Corona.
Damals wurden alle Adressen in Griechenland per Mail oder Post informiert.
Schnell konnte die Regierung handeln, als am 26. Februar der erste Fall in Thessaloniki gemeldet wurde.

Karneval und alle Karnevalsumzüge wurden sofort abgesagt!
Dann gings Schlag auf Schlag. alle Schulen, Kindergärten, Kinos, Museen, Clubs, Restaurants, Cafés, Fitnessstudios usw. mussten schließen.
Es folgten Kirchen und Einzelhandelsgeschäfte.
Gefolgt von Ausgangs und Reisebeschränkungen und der Einstellung des internationalen Flugverkehrs.
Innerhalb von 2 Wochen lag Griechenland lahm...

Nach 8 Krisen-Jahren in dem das Land mehr als ein viertel seiner Witschaftskraft verloren hatte, war der Moment der Pandemie äußerst ungünstig.
Durch die Auflagen damals, ist das Gesundheitswesen in einem desolaten Zustand.
Damals wurden 1/3 aller Ärzte entlassen.
20000 Ärzte gingen, oder wurden ins Ausland geholt.
(Wir erinnern uns: Ärzte ohne Grenzen arbeiten damals in Griechenland um die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten.)

Als der erste Corona Fall auftrat gab es 565 Intensivbetten im ganzen Land.
In Rekordzeit heuerte die Regierung 4200 zusätzliche Ärzte an.
(Was würde die Troika heute dazu sagen?)
Die Intensivbetten wurden auf 910 in kürzester Zeit erweitert.
Damit ist Griechenland mit 8,5 Betten pro100000 Einwohner immer noch unterversorgt.
In Spanien ist die Qu0te 9,5 und Italien bei 12,5.
Deutschland hat 34 Intensivbetten pro 100000 Einwohner.
In Griechenland sind weniger als 10% der Intensivbetten von Corona-Patienten belegt!
Überraschend ist auch wie diszipliniert die griechische Bevölkerung mit den Einschränkungen umgeht.
Keine Selbstverständlichkeit, bei einem Volk, wo Verbote und freiheitliche Einschränkungen eher nichts bewirken...
Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind verheerend.
Die Wirtschaft die gerade langsam wieder zu leben begann, bricht wieder zusammen.
Aber scheinbar ist der Regierung auch klar, das ein schnelles öffnen auch einen Rückfall bedeuten kann.
Und scheinbar ist es auch den meisten Menschen dort bewusst, das man Geduld haben und mit Corona leben muss.

Mein Freund Michalis ( unser Bio-Öl-Erzeuger)hat mir heute erzählt, das er schon seit Ende Februar allein ist.
Seine Frau Stella war in die Ukraine zu Ihrer Tochter gefahren und kommt erst mal wegen Corona nicht zurück.
Sie hoffen, das es Ende Juni klappen wird.
Im letzten Jahre waren Sie auch ein halbes Jahr getrennt.
Michalis bearbeitete die Olivenbäume und die Gärten und Stella ging von Mai bis Ende Oktober nach Malia und arbeitet im Tourismus.
7 Tage in der Woche, bis zu 12 Stunden am Tag, für 600-800 Euro im Monat…
Sie erinnern sich, wir hatten die 10% Ernte!
Diese Jahr kann man auch im Tourismus kein Geld verdienen!
Und auch der Ölverkauf in Zakros an die Urlauber fällt weg.
Das heißt ich werde mich anstrengen müssen um mehr von unserem leckeren Bio-Olivenöl zu verkaufen.

Corona-Lockerungen


Ja, es ist schön, das jetzt Lockerungen kommen.
Wir haben alle drauf gewartet. Das hilft Einigen, auch mir wirtschaftlich weiter.
Ich habe bisher keine Gelder beantragt.
Ich bin der Meinung, das es einigen anderen schlechter geht, zum Beispiel den Friseuren, die gar nicht arbeiten dürfen.
Also auch gar kein Einkommen haben.
Der Versand bei mir war bisher sehr gut und hat mich oben gehalten.
Die Marktumsätze sind schon eingebrochen und durch den total Ausfall der Eventmärkte fehlt da schon einiges an Umsatz.
Viele Marktkunden haben bestellt, und zwar große Mengen an Öl.
Das heißt ich werde Sie auf den Märkten nicht sehen in der nächsten Zeit und so gehen auch die Zusatzverkäufe verloren.
Aber ansonsten geht’s mir gut.
Ich habe zu Essen und zu trinken, ein Dach über dem Kopf und die Sonne scheint...
und das es jetzt "Corona" gibt ist Normal für mich.
Ich weiß ja, das uns dieses „Corona“ noch lange begleiten wird.
Rückkehr zur Normalität?!
Das was wir gerade leben ist Normalität.
Heute und in der Zukunft.
Wie wir mit unserem Leben umgehen werden das ist die Normalität und nicht was mal gewesen ist vor der „Corona-Zeit“.
Wir reden täglich davon, das wir zur Normalität zurückkehren wollen.
Wir sind in der Normalität!
Diese "Krise" ist nicht gleich zu Ende und auch nicht Vorbei!
Sie wird uns noch lange begleiten!
Wie auch die "Klima-Krise"!
Da spricht fast niemand mehr drüber.
Oder von Wirtschaftsleuten hört man, das jetzt nicht ans Klima gedacht werden kann.
Es gibt wichtigeres.
Ja, die Corona-Krise betrifft alle in diesem Moment, obwohl wir sie nicht sehen können.
Radioaktive Strahlungen können wir auch nicht sehen.
Und die Klimaveränderungen können wir sehen. Bei uns und überall auf der Welt.
Aber sie ist nicht so fassbar, weil ja noch so weit weg...
Jahrzehnte vielleicht bis sie uns persönlich bedrohen wird...
Mancher Landwirt ist schon heute davon bedroht.
Vielleicht sollten wir uns auch schon mehr oder weniger darauf einstellen.
Nicht das wir nachher so überrascht sind.
Vielleicht sollten wir jetzt, in dieser Corona-Krise, wo wir so viel, so schnell verändern konnten, auch mal daran denken.
Vielleicht sollten wir diese Chance wahrnehmen und Veränderungen nicht einfach nur wieder Rückgängig machen.
2019 wurden in Deutschland 48000000 Achtundvierzig Millionen männliche Küken ermordet. (Geschreddert sagt man dazu)
Das waren 3000000 Drei Millionen mehr als im Jahr 2018.
Obwohl wir Deutschen das eigentlich abschaffen wollten!

Markt in Offenburg

Wegen Corona, werde ich am Samstag warscheinlich nicht auf dem vertrauten Platz stehen.
Habe heute Erfahren, das ich verlegt werde.
Wohin?
Das erfahre ich erst am Samstag morgen vom zuständigen Marktmeister.
Ich werde aber dort sein und Sie dürfen mich finden...

Corona Marktpause


beginnt jetzt für mich.
All die Marktveranstaltungen wie Künstlermärkte, Ostermärkte, Frühlingsfeste usw. sind fürs erste abgesagt und fallen somit auch für mich aus.
Das heißt bis einschließlich 16.04. habe ich Marktpause.
Ich gehe davon aus das die Wochenmärkte weiterhin stattfinden werden und so werde ich dann wie angekündigt, am 17.04. wieder in Kehl auf dem Marktplatz sein...
Natürlich werde ich nun nicht Däumchen drehen.
Das erste ist die Versandsituation entspannen.
Ich gehe davon aus das bis Mitte nächster Woche alle anstehenden Bestellungen bearbeitet sind.
Natürlich hatte ich wie jedes Jahr damit gerechnet, das es einen heftigen Bestellansturm geben wird.
Aber nicht erwarteten konnte ich, das was da passiert ist und noch passiert...
Ich habe mich entschlossen nicht mehr jeden Tag Pakete abzusenden.
Ab jetzt versende ich nur noch am Dienstag und am Freitag.
Somit können Pia und ich die Zeit dazwischen nutzen um Bestellungen zu bearbeiten, Pakete packen und zu verbuchen und dann zweimal die Woche abzusenden.
Ich bitte nochmals bei Bestellungen, die Artikel-Nr. anzugeben und beim überweisen die Rechnungs-Nr.
Vielen Dank und viel Gesundheit und Freude Ihnen

März

Wir sind am Limit

und bei den Paketen schaffen wir unsere gesteckten Ziele nicht mehr.
Es dauert durch das sehr hohe Bestellaufkommen doch etwas länger.
Und ich hoffe, Sie haben etwas Geduld.
Wir versenden ja nicht nur, sondern verkaufen auch im Lager, beliefern einige Wiederverkäufer und Verarbeiter.
Ich gehe weiterhin auf die Märkte, dazu kommt die ganze Büroarbeit usw.
Nicht das ich klagen will.
Ich freue mich, das bis jetzt in dieser Zeit der wirtschaftliche Einbruch sich im Rahmen hält.
Danke Ihnen allen, es macht mir auch in dieser Zeit Freude.
Ich will damit nur sagen, alles dauert ein bisschen länger!
Auch bei den Paketdiensten!
Und alles läuft auch nicht ganz rund!
Ich habe heute ein Paar Damenschuhe von einem Paketdienst bekommen.
Von jemanden aus Frankfurt, an eine Anschrift in Stuttgart, die überklebt war mit einem Paket-Dienst-ean und meinen Namen.
Also habe ich das Paket angenommen.
Jetzt muss ich sehen das das Paket wieder an den Paketdienst und an die richtige Anschrift geht...
Auch von Kali Strata sind noch zwei Pakete auf Irrwegen unterwegs und zum dritten Paket habe ich heute nach fast zwei Wochen die Schadensmeldung bekommen...

Markt in Kirchzarten

Liebe Kundinnen und Kunden in auf dem Wochenmarkt in Kirchzarten.
Ab Dienstag stehe ich auf einem neuen Platz auf dem Markt.
Sie finden mich dort wo der Gemüsestand gestanden hat.
Fremdenverkehrsamt/Einfahrt zum Juwelier...

Kali Strata und Corona

Auch wir versuchen so gut es geht in der Corona-Zeit zu leben.
Auf den Märkten halte ich Abstand zu den Kundinnen und Kunden und bitte Sie gleiches zu tun.
Es wird nicht immer zwei Meter sein...
Auch bei unserem Verkauf im Lager werden wir Maßnahmen ergreifen, das in dem kleinen Verkaufsraum der Abstand gewahrt werden kann.
Denken Sie bitte daran, das der Virus über Tröpfchen, über die Schleimhäute übertragen wird.
Das heißt wenn Mensch sich mal zu nahe kommt passiert dann etwas wenn Sie z.B. mich an nießen,-husten!
Oder wenn ich Ihre Kleidung genau da anfasse, wo Ihr Hintermensch in der Reihe hin gehustet hat und mir dann an der Nase fasse...
Auf den Wochenmärkten habe ich erlebt wie fast alle Menschen toll in einer Reihen stehen und den Abstand halten.
Negativ daran war das immer wieder Menschen vorbeigehende Menschen, manche sehr aggressiv, angemacht haben, das Sie gefälligst 2 Meter Abstand halten sollen.
In dem Fall hätten diese vorbei gehenden Menschen die zweite Reihe die dort für den Käsewagen anstand über den Haufen rennen müssen.
Da war nämlich nicht mehr wie zwei Meter Platz zwischen den Reihen.
Und beim vorbeigehen passiert theoretisch am wenigsten.
Am meisten kann passieren, wenn Sie Menschen direkt, Gesicht gegen Gesicht gegenüber stehen und sich unterhalten. (nasse Aussprache, nießen, husten…)
Also nicht übermäßig reagieren…

Märkte...

Liebe Marktkundinnen und Kunden,
leider hat es auch in diesem Jahr zum Saisonbeginn einige Marktverschiebungen gegeben.
Das liegt ganz einfach daran, das es bei den Rückantworten von Städten oder Gemeinden auch mal eine Terminabsage für einen Standplatz gibt und dann ein alternativ Termin gefunden werden muss.
Und somit kann es passieren, das es Verschiebungen auch von schon feststehenden Märkten gibt.
Bitte schauen Sie unter https://www.kali-strata.de/einkaufen-bestellen/maerkte/index.html
Die Termine die Sie dort finden stehen fest!
Und wenn nicht etwas ernsthaftes passiert, dann finden Sie auch statt!
Nun kommt etwas ernsthaftes auf uns alle zu: „Corona“!
Bis jetzt dürfen Wochenmärkte noch stattfinden!
Aber z.B. der Künstlermarkt in Emmendingen ist abgesagt wegen "Corona"!
Mich trifft das sehr heftig. Ich liebe diesen Markt und seine Atmosphäre...
Und Finanziell ist der Ausfall auch nicht so einfach zu verkraften!
Aber davon geht die Welt auch nicht unter und das Leben geht weiter.
Was ich gar nicht nachvollziehen kann ist dieses Regale leerkaufen.
Die Welt geht nicht unter, nicht so lange wir unsern Alltag weiterleben, so gut es geht.
Wenn wir als Gesellschaft diese Krise gut überstehen wollen und daraus auch für die Zukunft lernen und verändern,
also gestärkt aus dieser Situation herauskommen wollen,
sollten wir unser Verhalten mal etwas genauer überprüfen.
Vor allen Dingen den Umgang mit unseren Ängsten!
Vor was haben wir eigentlich Angst bei Corona?
Vielleicht weil wir merken, das unser Absicherungssystem doch nicht restlos abgesichert ist und so ein Virus da nicht reinpasst.
Aber dieser Virus lebt auch in unserer Welt!
So wie Erdbeben, Herzinfarkte, große und kleine Lieben, Kopfschmerzen, Schiffsuntergänge, Krieg und Frieden, Flüchtlinge, Geld und Versöhnungen auch.
Leben ist schon immer lebensgefährlich!
Aber wunderschön!

Februar

Artikel-Nummern

Liebe Bestellerinnen und Besteller,
Ich freue mich immer sehr über die vielen persönlichen Worte bei Ihren Bestellungen.
Aber schön wäre es, wenn Sie die Artikelnummern benutzen würden.
Das würde mich auch erfreuen.
Es ist oft sehr aufwendig und mühsam rauszukriegen welches Produkt in welcher Größe sie haben möchten.
Bei einen Kanister "Olivenöl nativ extra" kann ich nur vermuten welchen Sie gerne hätten.
Meist finde ich die Lösung dann bei Ihren bisherigen Bestellungen.
Aber nicht immer!
Dann muss ich Sie anrufen und oft ist dann die Sprachbox dran, und Ihr Rückruf landet dann auf meiner Sprachbox und so weiter...

Neues Postfach

Bitte senden Sie keine Mails mehr an kali-strata@gmx.de!
Diese Mailadresse wird es in Kürze nicht mehr geben!
Ich habe gekündigt!
Erreichbar ist Kali Strata weiterhin unter info@kali-strata.de und neu unter kali-strata@posteo.de
Posteo ist eine junge Firma und arbeitet unabhängig, ohne Werbung, 100% Ökostrom, geht andere Wege in und für die Zukunft!
Besuchen Sie doch mal die Homepage: www.posteo.de !
Kali Strata möchte in Zukunft mit Firmen arbeiten, die dabei nicht nur ans Geld, sondern auch an die Entwicklung der Zukunft hier auf dieser Erde denken und dementsprechend handeln.
Im Laufe des Jahres wird sich da einiges bei Kali Strata ändern und ich werde Sie darüber auf den Laufenden halten...


Ein herkömmliches Email wird in Rechenzentren gespeichert,
die vor allem durch das herunterkühlen der Server auf ca. 22 Grad Celsius bis 25 Grad
Celsius Energie verbrauchen .
So wurden zum Beispiel 2018 ca. 848 Milliarden E-Mails weltweit verschickt.
Dafür betrug er CO2 Ausstoß 3,4 Millionen Tonnen .
Anschaulich wird das, wenn man überschlägig gerechnet,
pro einer Email, mit einem durchschnittlich schweren Auto einen Meter fahren kann und die gleiche Menge CO2 dabei in die Luft einbringt.
Info von einem Kali Strata Kunden.

Neue Produkte

In diesem Jahr gibts Neu, das Würzöl "Granatapfel"!
Fruchtig und mild für wunderbare Sommersalate,
übers Möhrengemüse und fein überm Mangold,
oder zu geschmorten Pastinaken...
Nicht ganz Neu, aber nach 4 Jahren Pause gibts es wieder eine kleine Menge Orangencreme ganz ohne Zucker.
Die Orangencreme war Barbaras Leidenschaft.
Nach ihrem Tod war erst mal Schluß damit.
Neu ist der Honig "Wilde Blüte" von Kostas Solidakis.
Ein blumiger Honig mit feiner Würze im Abgang.
Rund um Zakros standen die Bienenhäuser und die Bienen konnten all die vielen verschiedenen Blüten während des ganzen Jahres befliegen.
Neu sind auch dei Gewürz-und Kräuterdosen aus Weißblech mit Streuer und Deckel!
Unser Kräutersalz haben wir schon darin abgefüllt. (75g.)

Fehlerteufel

Leider hatte sich beim Kundenrundbrief der Fehlerteufel bemerkbar gemacht.
Die neue und alte Mobil-Nr ist 0157 81275147!
Die Mobil-Nr. im Kundenbrief hat erstaunlich viele 000!
Wo die wohl herkommem?
Sie dürfen Sie auch gerne wieder benutzen.
Sie funktioniert jetzt wieder.

Leider war, oder bin ich noch ein bisschen krank.
Gleich nach meiner Rückkehr aus Griechenland hats mich heftig erwischt.
Grippaler Infekt… ich bin zwar durch Italien gefahren und hatte auch Menschenkontakt, aber „Corona“ war da noch weit weg!
Aber jetzt hab ich‘s so langsam im Griff und bessere mich.
Und natürlich ist dabei wieder mein ganzer Arbeitsplan durcheinander gekommen.
Glücklicherweise sind die Paletten mit dem Öl wohlbehalten und pünktlich angekommen.
Seit gestern gehen auch wieder Pakete raus und ich hoffe das bis Montag, (dann ist ja schon wieder März)
die Vorbestellungen abgearbeitet sind und die Neueingänge bearbeitet werden können.
Am 4. März beginnt dann die Marktsaison in diesem Jahr.
Start ist in Neu Ulm.
Ich hoffe ohne Sturm!

Januar 2020

Politiker und die Innlandsflüge

Ich habe eine Petition unterschrieben mit der Forderung, das die Politiker weniger Inlandsflüge machen werden.
Wir haben schließlich die Bahn.
Die Politiker fliegen immer mehr im Land, macheb weniger Videokonferenzen...
Das muß geändert werden ist meine Meinung
Deshalb der folgende Link zum unterschreiben:
https://weact.campact.de/petitions/inlandsfluge-der-regierung-unnotige-klimasunde?utm_campaign=20200127-wa-empfehlung-inlandsfluege-regierung&utm_medium=email&source=nl-20-01-27-flue-all&utm_term=box&utm_content=random-c&bucket=nl-20-01-27-flue-all&utm_source=campact_mailing

Ein Gedicht!

Lieber Ali,
der Du Dich als Olivenverkäufer tarnst und bist und gleichzeitig ein anderer, ein Bruder Deiner selbst, ein wirklich Schreibender.
Spontan dachte ich: Daraus könnte ich ein Gedicht machen. Dann merkte ich, es ist schon eines. Danke!
Wir sehen uns 2020! Gerd

Das war eine der Antworten aus meinen Familien- und Freundeskreis auf meine Silvesterbotschaft.
Und so habe ich mir gedacht, dieses "Gedicht" hier und jetzt für Sie alle sichtbar zu machen.





Der kretische Sommer neigt sich dem Ende, nein er ist jetzt Winter.
Der Ofen bollert und leise knackt die Olive, die ihr langes Leben geopfert hat, um mir diese mollige Wärme dafür zu schenken.
Es ist eine schöne Zeit, das zehren von den Erinnerungen.
Kurz vor Weihnachten noch am Strand gelegen, mal eine rund geschwommen.
Einmal sogar bis an die Felsen am nördlichen Buchtende.
Und jetzt seinen Körper in der Olivenwärme spüren.
Wissen das es erst mal weiter so sein wird.
Regen, Hagel, Erdbeben und es kann sich wiederholen.
Trotzig, das Lachen.
Es ist schön.
Wie es schön ist, zu lieben und zu leben.
Und es ist schön an diesen wunderbaren Ort sein zu dürfen.
Einfach so, ohne dran zu denken was war, ist, kommt…
Nur manchmal, leider.
Aber meist ist es sein dürfen.
Und die Freundinnen kommen in diesem späten Sommer und jetzt beginnenden Winter,
Füllen das Haus mit leben.
Und mich auch.
Leben für kurze Zeit nicht allein.
Wie anders das klingt wenn dann die Melodie auch noch passt.
Nicht die gleiche.
Nein, es ist schon eine andere Melodie.
Gespielt von den neuen Freundinnen.
Nur diese kretische Frau ist nicht wieder aufgetaucht.
Versteckt sich noch an diesen Ort.
Eine Melodie voll Melancholie.

ein kurzer Winter war es...

und nun ist Frühling. Alles ist frisch grün, überall sprießt und blüht es, gelb und blau und weiß.
Seit drei, vier Tagen läuft die Ernte wieder auf Hochtouren.
Die Temperaturen sind bis auf 18° angestiegen (Iraklion kommt nur auf lächerliche 9°).
Andonis kommt im T-Shirt mit seinem Moped angefahren und lacht: schwimmen gehen?
Meint er nicht wirklich ernst.
Ich habe auch anderes zu tun, möchte aber so viel wie möglich draußen sein.
Habe die Bio-Kräuter von Nektarious heute bekommen und muss nun alles nochmal durchschauen und protokolieren.
Dann für den Transport verpacken und Etikettieren.
Die Kräuter kommen nicht auf die LKW-Paletten.
Die transportiere ich selber, zusammen mit Honig und Carob-Produkte, Fruchtcremes und Würzöle.
Damit ist mein kleiner VW-Transporter dann auch voll.
Bestimmt bringt der eine oder andere auch noch irgendetwas, was ich unbedingt mitnehmen muss nach Deutschland.
Dort ist doch Winter und es wächst ja nichts.
Nimm doch frischen Lauch und Weißkohl mit...
Na ja, warten wir‘s ab was dann sein wird.

Die Olivenernte wurde...

...unterbrochen durch heftig einsetzende Regenfälle.
seit Weihnachten haben wir nun Winter. Die Temperaturen sind von Mitte 20° auf 5° gefallen.
Innerhalb von 48 Stunden. Und es regnet heftig. Unmengen von Wasser fallen vom Himmel.
Sie führen immer wieder zu Überschwemmungen in den Dörfern und Städten.
In den Bergen ist der Schnee bei 800 Meter angekommen und er ist auf den Weg in tiefere Regionen.
Die Bauern freuen sich über den Regen.
Auch die kalten Temperaturen lösen eher Freude aus.
Sie schaden der Olivenfliege, die jetzt in der Erntezeit noch heftig große Schäden angerichtet hatte.
Ansonsten grüßt man sich mit krio, krio...kalt, kalt.
Ich lache dann immer und antwortet mit ligo krio, mono ligo, was so viel bedeutet wie, bisschen kalt, nur ein bisschen.
Mein gegenüber trägt dicke Pullover, Jacke, Schal, oder Halstuch, Mütze und meist auch noch Handschuhe...
Es ist eben Winter!
In den Kafenia bollern die Öfen oder der Kamin. Gut abgelagertes Olivenholz spendet etwas wärme.
Und alle versuchen in der Nähe einer Wärmequelle einen Platz zu ergattern.
Man rückt zusammen!
Und sie warten gespannt auf den Tag, an dem der Regen nachlässt.
Dann geht’s sofort wieder raus in die Oliven.
Das ist natürlich auch Gesprächsthema Nr. 1.
Jeder fragt: wie viele Bäume musst Du noch, wieviel Öl wirst Du haben?
Wie ist Deine Qualität? Schäden durch die Fliege?
Wie ist‘s in Spanien, wie ist der Preis? (Spanien ist Weltmarktführer und somit Preis entscheidend.)
Hast Du Arbeiter?
Arbeiter sind in diesem Jahr das Thema.
Es sind zu wenig Erntearbeiter gekommen.
Im letzten Jahr gab’s so gut wie nichts zu ernten und es wurden keine Erntearbeiter gebraucht.
Die haben sich anderweitig umgeschaut und angeblich sind viele in Westeuropa zum Arbeiten.
Der Mindestlohn ist hier höher als in Griechenland.
Vor allen Dingen in England und Deutschland sollen viele Arbeit gefunden haben.
Zumindest die aus den europäischen Ländern. Bulgaren, Rumänen und Albanien.
Und ein Sommer und Herbst in Deutschland heißt, keine Winterarbeit in Griechenland.
Man kann sich um seinen Kram kümmern und kann Weihnachten mit der Familie verbringen, zuhause und nicht irgendwo.
Sagt ein Bulgare in der abendlichen Arbeiterrunde im Hotel.
In Zakros haben wir jetzt die ersten Arbeiter aus Pakistan.
Wenn ich dann an die Flüchtlinge in den überfüllten Lagern auf den Insel an der türkische Küste denke.
Und bis Weihnachten wurden es mehr und mehr, da es warm war und kein Wind.
So konnten viele Schlauchboote wieder die griechischen Inseln erreichen.
Bestimmt würden viele Flüchtlinge gerne in den Oliven arbeiten!
Stattdessen müssen sie z.T. in Zelten bei den niedrigen Temperaturen warten, warten auf was?
Im übrigen ist in Griechenland Ski und rodeln bis auf die Peloponnes…

Schweinepest und Schweinfleisch

Überproduktion in Deutschland?
Gerade erreichte mich die Nachricht, das die Schweinepest von Polen aus immer näher an die deutsche Grenze rückt.
Da ich vegetarisch lebe betrifft mich das eigentlich nicht.
Oder doch?
Müssen dann vielleicht wieder Tausende Tiere gekeult werden?!
Diese Tierseuche ist doch für Menschen ungefährlich.
Die deutschen Bauern sind aber besorgt.
Denn beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als «seuchenfrei» verlieren.
Es drohten Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien.
Vieleicht auch nach Afrika, vielleicht auch Geflügel, vielleicht auch keine Milch mehr...
...Dann brauchten wir viel, viel weniger Soja aus Übersee!
Und müssten Export und Subventionen neu überdenken!
Was wir mal tun sollten!
Es geht nicht darum nur heimische Produkte zu empfehlen und selber auf Teufel komm raus alles was geht, Weltweit zu vermarkten.
Wir brauchen keine Zwiebeln aus Argentinien und Äpfel und Birnen auch nicht. Das können wir selber.
Warum sollten dann z.B. Chinesen und Koreaner Schweinefleisch von uns brauchen. Tiere halten können die auch selber.
Wir wundern uns über Afrikanische("Wirtschaft")Flüchtlinge, haben aber mit Hilfe von Subventionsgeldern deren Märkte für uns erschlossen...

Kali Chronja...

...Gutes Jahr wünscht man sich hier heute, oder auch Chronja Pola, viele Jahre.
Ich hoffe Sie sind alle gut in 2020 angekommen.
Ich bin gut hinein geschlafen und sehr gut in 2020 erwacht.
Ausgeschlafen und zu neuen Taten bereit.
Strahlender Sonnenschein bis zum Mittag und dann Schauerwetter.
Mal Regen, mal strahlende Sonne!
Habe dann ein bisschen am Schreibtisch gesessen um die Marktdaten schon mal einzupflegen.
Irgendwann wunderte ich mich über kühle Füsse, nein nasse Füße.
Im Badezimmer, im Obergeschoss, hat die Waschmaschine mal wieder einen Scherz veranstaltet.
Beim Spülgang ist das Wasser durch die Waschmittelschublade statt in die Maschine, nach draußen gelaufen.
Ein Teil ist durch den Kanal im Fußboden abgelaufen, aber ein großer Teil durchs Treppenhaus bis in die gute Stube.
So war ich erst mal zum Neujahrs-Hausputz gezwungen.
Hab’s mit Humor genommen.
Hat ja auch keine Schäden angerichtet
Die Waschmaschine muss mir jetzt mal verraten, warum sie so ein verhalten zum Jahreswechsel an den Tag legt?!