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Februar

Wirds jetzt doch noch Winter?

Seit gestern ist es richtig kalt hier in Zakros.
Überall laufen dick eingemummelte Menschen rum.
Mützen, Schal und Handschuhe sind jetzt Normal.
dazu Regen und Hagel, oben in den Bergen beginnt es ein wenig weiß zu werden.
und alle schleppen Ihre Körbe mit Olivenholz ins Haus.
Abends wird dann der Kamin angemacht.
Bei vielen Menschen ist es in der Zwischenzeit der Ofen geworden.
Auch bei mir brennt das Feuer abends im Ofen.
Ich kanns genießen mit einen Gläschen Wein und leckerem Essen, Tages-Frisch im Garten geerntet.
Allerdings mit den Tomaten ist es jetzt vorbei.
Die die noch hängen haben verloren und sind für die Schnecken.
ich hatte vorgestern bei mir noch alles abgeerntet, was rot oder ein bischen rot war.
Die sind jetzt in einem geschlossenen Karton auf dem Schrank zum nachreifen.
Dort oben ist es warm und dunkel im Karton.
So wird in zwei Tagen mein Salat nochmal ein bisschen erröten.
Tagsüber ist jetzt etwas mehr Betrieb in den Kafenia.
Die ernte ist vorbei und Baumschnitt bei Regen geht gar nicht...
Also geht man zum Reden, auf einen Kaffee oder auch einen Raki.
Das werde ich jetzt gleich auch machen...
Im übrigen sagt der Wetterbericht für morgen schon wieder etwas Sonne an und auch der Wind soll heute Nacht schon nachlassen.
Und Übermorgen könnte der Winter schon wieder vorbei sein, wenn der Wetterfrosch recht behält.
Wir werden es erleben.

Keine Märkte mehr in

Neu Ulm, Stockach und Emmendingen in der Bleiche.
Ich musste für dieses Jahr Entscheidungen treffen, wie es Marktmäßig weitergehen soll.
Einmal aus Kostengründen, zum anderen muss ich mehr auf mich achten, und brauche mehr Erholungszeiten.
Neu Ulm bedeutete für mich immer um 1 Uhr in der Nacht aufstehen und um 2 Uhr im Auto sitzen um 6 auf dem Markt zu sein.
Mittags nach Marktende dann einpacken und erst mal losfahren.
Dann Irgendwo erst mal eine Pause machen und eine halbe Stunde schlafen, etwas essen und trinken.
Die Heimfahrt auf eine der befahrensten Autobahnen Deutschlands, nie ohne Stau...
Anschließend ausladen, Marktinventur machen, und den nächsten Tag vorbereiten oder auch schon packen.
Je nach Fahrtzeit war's dann zwischen 18 und 20 Uhr.
Das darf und will ich mir in meinem Alter nicht weiter antun...
Stockach und Emmendingen sind eher dem Rotstift zum Opfer gefallen.
Bei der Kostenentwicklung im letzten Jahr, kann ich die Märkte nicht mehr mittragen.
Beide Märkte sind in den letzten Jahren Umsatzmäßig rückläufig.
In Emmendingen ist der Markt immer mehr geschrumpft, so das auch für die Kunden der Anreiz immer weniger wurde, diesen Markt zu besuchen.
In Stockach begann der Rückgang damit, das der Bio-Gemüsestand nicht mehr kam und eine ganze Kundengruppe mit verschwunden ist.
Und irgendwie muss ich auch an mein Leben denken...
Deswegen diese Entscheidung!

Januar

zur Zeit nicht lieferbar

steht bei einer ganzen Reihe von unseren Artikeln in den Preislisten.
Das wird sich dann Ende Februar, und im laufe des Märzes wieder ändern.
Wenn dann mit den Transporten alles klappt.
Ich gehe davon aus das wir bis Ende März bis auf einige Ausnahmen voll Lieferfähig sind.
Da Kali Strata nicht von irgend jemanden von Irgendwo zukauft, gibt es manche Produkte Zeitweise nicht oder auch mal gar nicht.
Die Rosinen fallen bis zur nächsten Ernte vollkommen aus.
Die Erzeuger hatten durch den Starkregen/Überschwemmungen, Sie erinnern sich, keine Chance und der größte Teil der Rosinen ist verfault.
Das bisschen was übrig blieb, bleibt im Land... Für die Bauern ist es eine Katastrophe!
Chili gibt es auch nicht und die Ringelblumen fallen auch aus.
Wir haben genügend Thymianhonig, auch der Erika-,der Orangenblüten- und Carobhonig sind ausreichend.
Carob-Pulver gibt es wieder. Carob-Syrup und die leckere Carobcreme haben wir fertig produziert und warten nur noch auf den Transport.
Auch die Kräuter sind schon alle Transportmäßig verpackt und stehen für den Transport bereit.
Die Honige von Kostas und Joannis werden wir bis Ende des Monats fertig haben.
Und das Öl muss noch ein wenig ausreifen und die Kanister müssen kommen.
Aber ich bin Optimistisch!

Zakros und die Olivenernte

links Ano Zakros - rechts Kali Strata

Hier in Zakros gibt’s immer noch keinen Winter!
Alle warten sehnsüchtig auf Kälte und vor allen Dingen auf Regen.
Bisher gab es hier im Osten nur einige Tropfen.
Kein Schnee in den Bergen, geschweige denn weiter unten.
Nur ganz oben auf den 2000ern gibt’s ein bisschen...
Es ist warm, und manchmal "heiß" in der Sonne, und gestern (23.Januar) erzählte mir eine Frau, das Sie schwimmen war...
Und eigentlich sollte das Wasser jetzt richtig kalt sein.

Ich genieße die Wärme allerdings.
So kann ich oft vor meiner Haustüre sitzen und Schreibarbeiten erledigen.
Kann meine Papiere liegen lassen, weil es auch die ganze Zeit nicht windet.
Und auch mal nichts tun, meinen kleinen Kaffee genießen, in die Sonne schauen, entspannt den Geräuschen aus den Gärten und Olivenhainen lauschen...
Die Olivenernte zieht so sich dahin.
Viele sind fertig, aber eine ganze Reihe Bauern ist noch jeden Tag dabei, die Oliven vom Baum in die Netzte zu kämmen.
Es gab auch in dieser Erntezeit keine Arbeiter.
Also mussten alle selber Hand anlegen und es dauert alles etwas länger.
Normalerweise wären jetzt bis 300 Erntearbeiter hier gewesen.
Sie fehlen nicht nur den Bauern, sondern auch der Gastronomie, den Geschäften und manchen Zimmervermietern.
Das kleine alte Landhotel ist um diese Zeit voll und jetzt ist da niemand!
Warum freuen sich die Bauern trotz alledem?
Weil der Olivenpreis dermaßen in die Höhe gegangen ist.
Nie gab's für die Bauern so hohe Kilo-Preise...
Und die Erntemengen sind gut, auch die Qualität scheint ok zu sein, trotz der vielen Dakos-Fliegen! (Der ärgste Feind der Olive)
Aber genaues weiß ich erst in den nächsten Tagen.
Heute hatte ich mit "schönen Manoli" die Abfüllungen und den LKW Termin für die Abholung meiner Paletten abgesprochen.
Jetzt muss ich das noch mit der Fa. Dachser in Deutschland organisiert kriegen.
Und die Dosen fürs Bio-Olivenöl müssen rechtzeitig kommen, das überhaupt abgefüllt werden kann.
„Creta Cans“ hat versprochen am 25. Februar zu liefern.
Aber sie warten immer noch auf das Weißblech zur Dosen- und Kanister Herstellung.
Auch hier das selbe Problem, wie scheinbar überall auf der Welt.
Woran liegt das eigentlich?
Ganz einfach: es war Jahrzehntelang üblich bei den Firmen (egal in welchen Land), keine Lagerhaltung zu haben.
Lagerhaltung kostet ja auch viel Geld.
Und es war nie ein Problem, weil egal ob es Weißblech, Halbleiter oder Akkus oder sonst was, von wo auch immer, bei Bestellung sofort geliefert werden konnten.
Seit Corona und dem Krieg in der Ukraine funktioniert das so nicht mehr.
So greifen jetzt wieder immer mehr Firmen auf das gute alte Lager zurück.
Erst mal dauert das ein bisschen, weil man hat ja nicht plötzlich Lagerflächen zur Verfügung.
Die muss man bauen oder anmieten usw.
Die Mehrkosten wirken sich natürlich auch auf die Preise aus...
Die Wirtschaft, aber auch die Welt, suchen nach einer neuen Ordnung für die Zukunft.
Das was vor Corona und dem Ukraine-Russland-Krieg"normal" war, ist Vergangenheit und wird niemals wieder so "normal" werden.
Auch wenn wir zur Zeit wieder überall problemlos hinfahren, -fliegen können, shoppen, Restaurants besuchen, usw. ist es nur eine Frage der Zeit.
Und es wird viel schneller gehen als wir uns das heute vorstellen können.
Aber wir brauchen uns davor nicht fürchten.
Die Erde dreht sich weiter und unser Karussell auch...

Frieden!!!

"Erst wenn die Macht der Liebe stärker ist,
als die Liebe zur Macht,
wird die Welt Frieden finden."

Jimi Hendrix

Jedes Jahr schreibe ich diese Worte vorne in meinen Kalender,
damit ich jeden Tag beim öffnen dran erinnert werde.
So auch dieses Jahr!


Wenn wir Menschen mehr lieben würden...

Lachen wir so wenige Menschen an,
lassen unsere Augen so wenig erstrahlen,
und wundern uns vieleicht?
Sind mit diesen kleinen Ding da beschäftigt,
lassen im Gespräch den Anderen stehen,
weil es sich meldet.
Es ist so wichtig!
Menschen dir gegenüber?
Angst vor den Menschen, die anders aussehen und leben,
bei uns.
Wo wir doch die sind, die ständig irgendwo in der Welt hinfliegen müssen,
bei anderen.
Verbreiten wir auch diese Angst,
anderswo?
Soviel Angst in der jetzigen Situation mit steigenden Preisen?
Die meisten von uns könnten sich diese leisten...
Aber wollen?
Weil es auch verzichten heißen könnte.
Hilfe vom Staat.
Wir sind doch dieser Staat!!!
Wir können uns helfen...
Wir können uns befrieden...
Wir können uns lieben...

Ali - Jan. 2023

Dezember

Friedliche Weihnachten

wünschen wir Ihnen, mit viel Freude und Liebe...
und kommen Sie gut ins neue Jahr, bitte ohne die Knallerei...
vieleicht mit guten Essen, einen guten Tropfen und einer herzlichen Umarmung!
Vielen Dank Ihnen, für Ihre Einkäufe bei uns, Ihr Lob, Ihre Kritik und all die guten Wünsche.
Vielen, vielen Dank!
Pia und Ali