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Januar 2020

Ein Gedicht!

Lieber Ali,
der Du Dich als Olivenverkäufer tarnst und bist und gleichzeitig ein anderer, ein Bruder Deiner selbst, ein wirklich Schreibender.
Spontan dachte ich: Daraus könnte ich ein Gedicht machen. Dann merkte ich, es ist schon eines. Danke!
Wir sehen uns 2020! Gerd

Das war eine der Antworten aus meinen Familien- und Freundeskreis auf meine Silvesterbotschaft.
Und so habe ich mir gedacht, dieses "Gedicht" hier und jetzt für Sie alle sichtbar zu machen.





Der kretische Sommer neigt sich dem Ende, nein er ist jetzt Winter.
Der Ofen bollert und leise knackt die Olive, die ihr langes Leben geopfert hat, um mir diese mollige Wärme dafür zu schenken.
Es ist eine schöne Zeit, das zehren von den Erinnerungen.
Kurz vor Weihnachten noch am Strand gelegen, mal eine rund geschwommen.
Einmal sogar bis an die Felsen am nördlichen Buchtende.
Und jetzt seinen Körper in der Olivenwärme spüren.
Wissen das es erst mal weiter so sein wird.
Regen, Hagel, Erdbeben und es kann sich wiederholen.
Trotzig, das Lachen.
Es ist schön.
Wie es schön ist, zu lieben und zu leben.
Und es ist schön an diesen wunderbaren Ort sein zu dürfen.
Einfach so, ohne dran zu denken was war, ist, kommt…
Nur manchmal, leider.
Aber meist ist es sein dürfen.
Und die Freundinnen kommen in diesem späten Sommer und jetzt beginnenden Winter,
Füllen das Haus mit leben.
Und mich auch.
Leben für kurze Zeit nicht allein.
Wie anders das klingt wenn dann die Melodie auch noch passt.
Nicht die gleiche.
Nein, es ist schon eine andere Melodie.
Gespielt von den neuen Freundinnen.
Nur diese kretische Frau ist nicht wieder aufgetaucht.
Versteckt sich noch an diesen Ort.
Eine Melodie voll Melancholie.

ein kurzer Winter war es...

und nun ist Frühling. Alles ist frisch grün, überall sprießt und blüht es, gelb und blau und weiß.
Seit drei, vier Tagen läuft die Ernte wieder auf Hochtouren.
Die Temperaturen sind bis auf 18° angestiegen (Iraklion kommt nur auf lächerliche 9°).
Andonis kommt im T-Shirt mit seinem Moped angefahren und lacht: schwimmen gehen?
Meint er nicht wirklich ernst.
Ich habe auch anderes zu tun, möchte aber so viel wie möglich draußen sein.
Habe die Bio-Kräuter von Nektarious heute bekommen und muss nun alles nochmal durchschauen und protokolieren.
Dann für den Transport verpacken und Etikettieren.
Die Kräuter kommen nicht auf die LKW-Paletten.
Die transportiere ich selber, zusammen mit Honig und Carob-Produkte, Fruchtcremes und Würzöle.
Damit ist mein kleiner VW-Transporter dann auch voll.
Bestimmt bringt der eine oder andere auch noch irgendetwas, was ich unbedingt mitnehmen muss nach Deutschland.
Dort ist doch Winter und es wächst ja nichts.
Nimm doch frischen Lauch und Weißkohl mit...
Na ja, warten wir‘s ab was dann sein wird.

Die Olivenernte wurde...

...unterbrochen durch heftig einsetzende Regenfälle.
seit Weihnachten haben wir nun Winter. Die Temperaturen sind von Mitte 20° auf 5° gefallen.
Innerhalb von 48 Stunden. Und es regnet heftig. Unmengen von Wasser fallen vom Himmel.
Sie führen immer wieder zu Überschwemmungen in den Dörfern und Städten.
In den Bergen ist der Schnee bei 800 Meter angekommen und er ist auf den Weg in tiefere Regionen.
Die Bauern freuen sich über den Regen.
Auch die kalten Temperaturen lösen eher Freude aus.
Sie schaden der Olivenfliege, die jetzt in der Erntezeit noch heftig große Schäden angerichtet hatte.
Ansonsten grüßt man sich mit krio, krio...kalt, kalt.
Ich lache dann immer und antwortet mit ligo krio, mono ligo, was so viel bedeutet wie, bisschen kalt, nur ein bisschen.
Mein gegenüber trägt dicke Pullover, Jacke, Schal, oder Halstuch, Mütze und meist auch noch Handschuhe...
Es ist eben Winter!
In den Kafenia bollern die Öfen oder der Kamin. Gut abgelagertes Olivenholz spendet etwas wärme.
Und alle versuchen in der Nähe einer Wärmequelle einen Platz zu ergattern.
Man rückt zusammen!
Und sie warten gespannt auf den Tag, an dem der Regen nachlässt.
Dann geht’s sofort wieder raus in die Oliven.
Das ist natürlich auch Gesprächsthema Nr. 1.
Jeder fragt: wie viele Bäume musst Du noch, wieviel Öl wirst Du haben?
Wie ist Deine Qualität? Schäden durch die Fliege?
Wie ist‘s in Spanien, wie ist der Preis? (Spanien ist Weltmarktführer und somit Preis entscheidend.)
Hast Du Arbeiter?
Arbeiter sind in diesem Jahr das Thema.
Es sind zu wenig Erntearbeiter gekommen.
Im letzten Jahr gab’s so gut wie nichts zu ernten und es wurden keine Erntearbeiter gebraucht.
Die haben sich anderweitig umgeschaut und angeblich sind viele in Westeuropa zum Arbeiten.
Der Mindestlohn ist hier höher als in Griechenland.
Vor allen Dingen in England und Deutschland sollen viele Arbeit gefunden haben.
Zumindest die aus den europäischen Ländern. Bulgaren, Rumänen und Albanien.
Und ein Sommer und Herbst in Deutschland heißt, keine Winterarbeit in Griechenland.
Man kann sich um seinen Kram kümmern und kann Weihnachten mit der Familie verbringen, zuhause und nicht irgendwo.
Sagt ein Bulgare in der abendlichen Arbeiterrunde im Hotel.
In Zakros haben wir jetzt die ersten Arbeiter aus Pakistan.
Wenn ich dann an die Flüchtlinge in den überfüllten Lagern auf den Insel an der türkische Küste denke.
Und bis Weihnachten wurden es mehr und mehr, da es warm war und kein Wind.
So konnten viele Schlauchboote wieder die griechischen Inseln erreichen.
Bestimmt würden viele Flüchtlinge gerne in den Oliven arbeiten!
Stattdessen müssen sie z.T. in Zelten bei den niedrigen Temperaturen warten, warten auf was?
Im übrigen ist in Griechenland Ski und rodeln bis auf die Peloponnes…

Schweinepest und Schweinfleisch

Überproduktion in Deutschland?
Gerade erreichte mich die Nachricht, das die Schweinepest von Polen aus immer näher an die deutsche Grenze rückt.
Da ich vegetarisch lebe betrifft mich das eigentlich nicht.
Oder doch?
Müssen dann vielleicht wieder Tausende Tiere gekeult werden?!
Diese Tierseuche ist doch für Menschen ungefährlich.
Die deutschen Bauern sind aber besorgt.
Denn beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als «seuchenfrei» verlieren.
Es drohten Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien.
Vieleicht auch nach Afrika, vielleicht auch Geflügel, vielleicht auch keine Milch mehr...
...Dann brauchten wir viel, viel weniger Soja aus Übersee!
Und müssten Export und Subventionen neu überdenken!
Was wir mal tun sollten!
Es geht nicht darum nur heimische Produkte zu empfehlen und selber auf Teufel komm raus alles was geht, Weltweit zu vermarkten.
Wir brauchen keine Zwiebeln aus Argentinien und Äpfel und Birnen auch nicht. Das können wir selber.
Warum sollten dann z.B. Chinesen und Koreaner Schweinefleisch von uns brauchen. Tiere halten können die auch selber.
Wir wundern uns über Afrikanische("Wirtschaft")Flüchtlinge, haben aber mit Hilfe von Subventionsgeldern deren Märkte für uns erschlossen...

Kali Chronja...

...Gutes Jahr wünscht man sich hier heute, oder auch Chronja Pola, viele Jahre.
Ich hoffe Sie sind alle gut in 2020 angekommen.
Ich bin gut hinein geschlafen und sehr gut in 2020 erwacht.
Ausgeschlafen und zu neuen Taten bereit.
Strahlender Sonnenschein bis zum Mittag und dann Schauerwetter.
Mal Regen, mal strahlende Sonne!
Habe dann ein bisschen am Schreibtisch gesessen um die Marktdaten schon mal einzupflegen.
Irgendwann wunderte ich mich über kühle Füsse, nein nasse Füße.
Im Badezimmer, im Obergeschoss, hat die Waschmaschine mal wieder einen Scherz veranstaltet.
Beim Spülgang ist das Wasser durch die Waschmittelschublade statt in die Maschine, nach draußen gelaufen.
Ein Teil ist durch den Kanal im Fußboden abgelaufen, aber ein großer Teil durchs Treppenhaus bis in die gute Stube.
So war ich erst mal zum Neujahrs-Hausputz gezwungen.
Hab’s mit Humor genommen.
Hat ja auch keine Schäden angerichtet
Die Waschmaschine muss mir jetzt mal verraten, warum sie so ein verhalten zum Jahreswechsel an den Tag legt?!

Dezember

Endlich Winter

Hier auf Kreta ist es nun auch Winter geworden.
Am ersten Weihnachtstag kam er als verspätettes Weihnachtsgeschenk auf den Gabentisch.
Mit heftigen Sturm und Regen hat er sich angemeldet und einen ordentlichen Temperatursturz ausgelöst.
Somit gabs die erste Erntepause seit Anfang November.
Ich glaube viele haben sich gefreut, obwohl alle sagen, die Oliven müssen runter...
Nun bollert Abends wieder der Ofen im Haus, in den Kafenia genauso und die Menschen tragen dicke Pulover und Jacken, Mützen und Handschuhe...
Der Regen weiß manchmal nicht genau, ob er schon Schnee werden soll.
Und so werd ich jetzt nochmal Holz ins Haus bringen und mir einen schönen Olivenblätter-Tee kochen...
Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020 wünsche ich Ihnen, hoffentlich ohne laute Böller...
vielleicht dafür mit einen guten Sekt in BioQualität und natürlich Flaschengärung...

schöne Weihnachten

wünsche ich Ihnen.
Ruhe vom sonstigen Alltag, Freude mit Ihren Lieben, Besinnung und Entspannung,
Bescheidenheit!
Ehrliche Weihnachten,
nicht nur freie Tage.
Hier arbeiten die meisten Menschen durch, auch an Weihnachten.
Nur Regen kann sie aufhalten.
Aber wenn es dann Dunkel ist und die Arbeit ruht, dann ist hier Weihnachten.
Und nach der Kirche wünscht man sich Kalo Christojena und geht vielleicht noch zusammen was trinken...

Es funktioniert wieder

was man so alles machen kann...
was man so alles machen kann...

und ich bin sehr froh, dass es eigentlich nichts ernstes war. Mensch denkt ja auch an die Viren und Trojaner und all die bösen Dinger, wie immer sie auch heißen mögen , die da so umschwirren im Internet und es verunsichern und uns auch. Und deshalb brauchen wir Kaparski und Norton und Securytiii und wie sie alle heißen. Dann fühlen wir uns wohl und sicher. aber nur solange alles so läuft, wie wir es gerne hätten. Und wenn nicht dann sind wir sofort unsicher: ist da nicht doch eines von den Viechern eingedrungen? Hat der Rex von Karparski nicht aufgepasst. Oder hat der Paul wieder seinen Rundgang ohne Taschenlampe gemacht und den Maskierten nicht gesehen?
Na bei mir waren es wirklich nur ein Übertragungsfehler. Alle Blätter im falschen Ordner abgelegt. Und wenn du was in Ordner B legst, kannst du es natürlich in Ordner A lange suchen...
Und jetzt ist alles gut!???
Ich trau dem erst, wenn Sie das hier geschrieben lesen können!

immer diese Technik

und wenn sie dann mal streikt, oder sie haben kein Smartphone mehr weil sie es auf der Fähre vergessen haben.
Was dann?
Plötzlich fällt Ihnen ein, dass sie kein Internet mehr mit sich rumschleppen. Auch whats app ist nicht mehr vorhanden. Nicht mehr nachschauen wer gerade wo was macht, keine Mail mit einer Rechnung angehängt und nichts klingelt mehr während sie sich gerade mit jemanden unterhalten…
Ja, mein Gerät ist auf der Fähre abhandengekommen. Whats app wäre ab 31.12. sowie so verschwunden.
Um es weiter haben zu können, müsste ich mir ein neues Phone kaufen.
Dabei habe ich dieses Gerät erst etwas mehr als 3 Jahre…
Das ist für mich das interessante an unserer Marktwirtschaft.
Da gebe ich Herrn Lindner von der FDP schon Recht.
Der Markt wird’s schon richten.
Wenn’s zu mehr kauf führt macht er das schon wunderbar.
Da braucht man nichts verbieten.
Herr Lindner möchte ja nichts verbieten, weil wir in Freiheit leben.
Der Markt erklärt aber ein Gerät nach einer einiger Zeit für veraltet und nach gewisser Zeit wird das alte System nicht mehr unterstützt…
Nach den Ressourcen dieser Erde fragt der Markt dabei nicht!
Ja was mache ich jetzt hier in Zakros ohne dieses Gerät.
Ein bisschen genieße ich es, nein sogar mehr.
Es ist schön ohne zu sein.
Aber mein Kopf sagt mir auch: Nein so geht es nicht. Du hast ein Geschäft.
Und es basiert auch auf dieser heutigen Technik.
Also habe ich ein altes Nokia-Handy aus der Schublade geholt, die Karte wieder aktiviert und aufgeladen.
Nun kann ich telefonieren und SMS versenden und empfangen und sollte es mal ganz dunkel sein hat das Gerät eine Taschenlampe.
Und nachts ist es hier oft ganz dunkel.
Und wunderschön, nur Sternenlicht und die Milchstraße und irgendwo hinterm Berg wird’s glutrot.
Der Mond beginnt sich langsam über den Bergrücken zu schieben…
Und es ist ganz, ganz still!
Aber damit sie das bald lesen können, fehlt das Internet oder ich muß 800 Briefe schreiben…
Das heißt nun muss ich mich organisieren.
Sie haben vielleicht Fragen an mich.
Oder möchten noch gerne einen 5 Liter Kanister Zakros Olivenöl vor Weihnachten bestellen.
Weil Sie noch Flaschen für den Gabentisch abfüllen möchten.
Vielleicht wollen Sie mir auch nur ein schönes neues Jahr wünschen.
Das heißt alle zwei, drei Tage werde ich ins Xyloporta-Cafe gehen und mich dort einloggen.
Es ist sehr schön das ganze mal wieder anders, nicht selbstverständlich zu erleben.
Und dabei den Umgang mit der Technik in der Zukunft neu überdenken.
Habe gehört, dass es ab ersten Januar eine Kassenbon-Pflicht geben soll?!
Muss mich noch überprüfen, weil es ja auch mich betreffen würde.
Wer weiß was?
Wie viele Marktleute in Deutschland müssen sich dann eine Kasse kaufen und für den Markt auch Strom anmelden.
Der Markt wird es richten und fragt nicht nach den Ressourcen!
Was werde ich im April über den Welt-Ressourcen-Verbrauch schreiben können?

Erreichbar

Wegen des Smartphone Verlustes bin ich natürlich nicht unter der bekannten Mobil-Nr. erreichbar.
Als Ersatz gibts die Möglichkeit per SMS oder Anruf unter: 015777271485,
Gerne auch per Post:
A. Müller-Scholz
Kali Strata
72300 Zakros - Sitia - Kreta
Griechenland

Ohne Flieger: Kreta hin und zurück...

Jetzt geht es schon wieder auf Weihnachten zu und hier in Zakros werden auch schon die ersten Weihnachtsdekorationen ausgepackt und aufgestellt. Aber natürlich steht alles im Zeichen der Olivenernte. Es wird jeden Tag von morgens früh bis zum dunkelwerden gearbeitet. Wochenende gibt’s nicht, da es nicht regnet, auch keine Regentag-Pause. Es ist sehr warm, viel zu warm und die Olivenfliege „Dakos“ freut sich darüber, kann sie doch nochmal für Schäden sorgen.

Eigentlich ist fast jeden Tag Badewetter und alle hier reden vom Sommer und nicht vom Winter.
Abends kühlt es zwar ab, aber am nächsten Morgen ist der Himmel blau und die Sonne strahlt. Wind gab’s in den letzten 14 Tagen nur einen einzigen Tag. Ich hab’s bis jetzt genossen und Claudia die mitgereist war, auch. Sie war hier, um Zakros und die Olivenernte mal näher kennen zu lernen. Gestern ist sie voller neuer Eindrücke wieder abgereist. Ich habe sie noch zum Hafen nach Iraklion gebracht…
Mit der Fähre nach Piräus, anschließend mit Bahn und Bus über die Peloponnes nach Patras und dann mit der Fähre nach Ancona. 1 Tag Pause und dann die Weiterreise mit dem Zug nach Offenburg…
Ja, von Deutschland nach Kreta und zurück, geht’s auch ohne Flugzeug, auch wenn Mensch als Arbeitnehmer nur begrenzt Urlaub hat. Es ist einfach eine Frage der Lebenseinstellung.
Neben Schwimmen gehen, Schlucht wandern und Oliven ernten, stand dann auch noch Orangen ernten, zu Würzöl, und Orangencreme verarbeiten, Kräuter reinigen und alles was Mensch so für leckeres Essen benötigt, aus dem Garten zu holen. (15 Min. Fußweg in einer Richtung)
Natürlich durften auch der Ausflug zum Markt in Sitia und der Besuch der beiden Bioläden mit Einkauf nicht fehlen. Dafür haben wir dann das Auto genommen.
Das werde ich jetzt auch zum Holz holen benutzen. Irgendwann wird’s dann doch mal Winter werden und dann werde ich froh sein das Holz schon im Hof zu haben. Dann kommen die Abendstunden am warmen Ofen mit heißen Olivenblätter-Tee…

Die beiden Verkaufstermine

im Dezember für den Verkauf im Lager fallen aus!
Wir sind so gut wie ausverkauft und es ist keine Freude für alle Beteiligten vor leeren Regalen zu stehen.
Zur Zeit arbeite ich daran, hier in Zakros, das im nächsten Jahr wieder alles in guter Qualität zur Verfügung stehen wird.
Saisonbeginn wird hoffentlich mit vollen Regalen dann im März 2020 sein.
Verkaufstermine finden Sie im Januar wieder unter Einkauf im Lager...

November

Im Lager gibt es...

noch kleine Mengen vom Bio-Olivenöl in der 0,5 Liter Flasche sowie einen Rest 0,5 Literflaschen von der Zakros Coop, und die 5 Liter Kanister und die 1 Liter Flasche...
Noch nie in den fast zwei Jahrzehnten waren wir so ausverkauft. Aber nach der katastrophalen Ernte im letzten Winter ist das kein Wunder.
Nächsten Samstag fahre ich dann los nach Zakros und dann beginnt die Winterarbeit und das Leben in Zakros für mich.
Ich freue mich schon drauf und bin gespannt auf das was da kommen wird.
Und ich hoffe das alles gut abläuft und wir nächstes Jahr wieder genügend Öl in gewohnt guter Qualität zur Verfügung haben werden.
Stella hat mir jetzt gerade eine Mail geschrieben, das ich mir keine Sorgen machen soll: Es gibt dieses Jahr genug Oliven und Olivenöl
Ich sage Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden, ein recht herzliches Dankeschön.
Gerade in diesem geschäftlich sehr schwierigen Jahr, haben mich Ihre schönen Mails immer wieder aufgebaut, wenn’s mir mal nicht so gut ging. Und natürlich habe ich mich über Ihre flexiblen Einkäufe gefreut. So viele von Ihnen haben, wenn ein Artikel zu Ende war, einen Ersatz dafür bestellt…
Vielen, vielen Dank dafür.
Jetzt wünsche ich Ihnen schon mal eine schöne Winterzeit mit viel Freude und leckeren heißen Tee, mit einer warmer Decke auf dem Sofa...
Herzliche Grüße
Ali Müller-Scholz

Beim Bio-Olivenöl sind

nun auch die 0,5 literflaschen aus dem Versand.
Es gibt nun nur noch von Öl der Cooperative die 1 liter Flasche und den 5 Liter Kanister zum Bestellen.

Es war heiß, sehr...

heiß für diese Jahreszeit und einer der heißesten Oktober den Zakros erlebt hat.
Jetzt Anfang November ist es weiterhin warm und kleine Regenschauer, sowie Nieselregen werden die Landschaft bald verändern.
Kreta wird jetzt grün!
Für mich immer eine der schönsten Jahreszeiten.
Wenn‘s so langsam beginnt wieder aus der trockenen Erde zu sprießen.
Grün!
Dann gelbe und weiße Blüten dazu, später noch Blaue, lassen die Berge und die Olivenhaine weich und gefällig erscheinen.
Pia und Daniel mit Ihrer Edda Nea sind gerade von dort zurück gekommen.
Das Lager wird immer leerer. Immer mehr Artikel gehen zu Ende.
Kleine Mengen habe ich noch für die letzten Märkte und den Verkauf im Lager.
Im Versand gibt’s beim Bio-Öl nur noch 0,5 Liter Flaschen.
Beim Genossenschafts-Öl habe ich noch für Ihre Bestellungen die 1,0 Liter Flaschen, und die 5 Liter Kanister.
Ansonsten ist für dieses Jahr Schluss.
Und Ende März, hoffe ich das erste frische Öl wieder in Deutschland zu haben.
Im Januar werde ich die Verkaufs-und Markttermine ins Netz stellen.
Und natürlich werde ich zwischendrin aus Zakros berichten.

29. 11. fürs Klima auf die Strasse

Jetzt wurde bekannt, dass die Bundesregierung ihr Klimaschutzgesetz noch einmal abschwächt:
Sie streicht das Klimaziel 2020 und 2040.
Und der „Kontrollmechanismus“, mit dem sie das Erreichen des Klimaziels 2030 sicherstellen wollte, wird noch unverbindlicher.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich am 20. September engagiert haben.
Jetzt sind wir erst recht gefragt, am 29. November für echten Klimaschutz auf die Straße zu gehen.
Darum meine Bitte: Stärken Sie den Protest!
Gehen Sie auch in Ihrer Stadt auf die Straße!

Ich bin nun des Öfteren darauf angesprochen worden, das auf Aktuelles auch politische Themen geschrieben sind.
Das gehört doch nicht dahin, sagen einige von Ihnen.
Doch, das gehört genau dahin. Auch Kreta und Zakros und der Rest dieser Welt ist von der Klimaentwicklung betroffen und ausbaden müssen es unsere Kinder und Enkelkinder...
...und wir sind es, die dazu beitragen, jeden Tag, das unsere Erde immer mehr verliert.
Gerade wir in den westlichen Industriestaaten verbrauchen die meisten Ressourcen.
Sie erinnern sich?
Deutschland lebt seit Ende April, was die Ressourcenberechnungen betrifft, auf Pump...
Das heißt, wir verbrauchen die Ressourcen von anderen Menschen hier auf der Erde.
Und z.B. verbrauchen die Menschen in Bangladesch nur einen geringen Teil der Ihnen zustehenden Weltressourcen, tragen aber die Folgen von unseren übermäßigen Lebensstil.
Und Sie sind damit nicht allein auf dieser Welt. Sie haben viele, viele Leidensgenossen.
Und viele Menschen flüchten aus Iheren Ländern, wo sie Ihre Lebensgrundlagen verlieren (auch durch unseren Exporthandel z.T. mit aus Steuergeldern subventionierten Produkten).
Und wir nennen Sie dann Wirtschaftsflüchtlinge, tragen aber jeden Tag einen Teil dazu bei, das sie ihre Lebensgrundlagen mehr und mehr verlieren!
Wir, in den techn. hoch entwickelten Ländern werden nicht so weiterleben können. Unsere Lebensweise verbraucht und schadet dieser Erde am meisten!
Ich bin drauf angesprochen worden, das meine Lebensweise ohne Fleisch dazu führt, das in Brasilien Wälder für den Sojaanbau brennen.
Dieser Mensch hat keine Ahnung von dem was er da redete.
Über 80% des Sojas weltweit wird an Tiere verfüttert.
Nur 2-3 % isst der Mensch direkt. (z.B.Ich) Allerdings kaufe ich Bio-Soja aus Deutschland, Frankreich und Österreich. (Taifun)
Der Rest ca. 17%) wird für alles mögliche, für Arzneien, Kosmetik, und von der Industrie verbraucht...
Es nützt auch überhaupt nichts, uns jetzt die E-Mobilität zu verkaufen. E-Auto, E-Fahrad, E- Roller usw.
Eine wirkliche Veränderung zu Gunsten des Klimas unmd auch der Lebensqualität, kann nur mit einer neuen Mobilität (neues Verkehrskonzept) stattfinden.
Einkaufen, Gesundheitliche Versorgung, Kultur, Kneipe, Unterhaltung usw. sollte dort stattfinden, wo wir wohnen und auch das Arbeiten weitgehend.
Dann sind es wieder unsere Füße die die Mobilität bestimmen… und Bahn und Bus usw.
Das wäre eine Zielsetzung für die Zukunft.
Klar geht das nicht von gleich auf jetzt. Es wird eine Entwicklung sein, die Zeit in Anspruch nimmt. (Haben wir noch Zeit?)
Wir müssen deshalb HEUTE starten!
Und nicht einfach den Verbrennungsmotor austauschen, gegen einen Elektromotor!!!
Es geht nicht um ein bischen Klima, es geht um die Existens der Menschen in der Zukunft.
Nicht um Geld, Wohnraum Arbeitsplätze jetzt, sondern auch darum, das meine Enkeltochter und vieleicht Ihre Kinder auf dieser Erde noch leben können...
Ich bin der Meinung, das wir uns eingestehen müssen, Fehler gemacht zu haben, bei unserer Entwicklung der letzten 60-70 Jahre.
Wir haben diese Erde, die Meere vermüllt, zerstört, ausgebeutet, vergewaltigt und das Ergebnis sehen wir jetzt so ganz langsam...
... und sind wir bereit uns das ein zu gestehen und sind wir offen für Veränderungen?