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Juli

Sommerpause

wird es auch in diesem Jahr bei Kali Strata geben.
Im August findet kein Markt und kein Verkauf im Lager.
Auch der Versand wird runtergefahren.
Es gibt im August nur einen Versandtag in der Woche!
ab 1. September geht’s dann wieder ganz normal weiter...
Normalerweise fahre ich immer Ende Juli bis in den September nach Zakros.
In diesem Jahr ist alles anders.
Ich werde im August in den Ruhrpott zur Beerdigung meines Vaters fahren, der gerade verstorben ist.
Und dann habe ich dort mit meinen Geschwistern zusammen, eine Menge Dinge zu erledigen...
Die wichtigsten arbeiten in Zakros, habe ich delegiert und hoffe das alles gut klappt.
Mit der Firma Dachser habe ich den Waren-Transport von Zakros nach Holzhausen organisiert.
Die Termine stehen und ich werde wieder mit Spannung auf den LKW warten...

MWST_Umstellung

findet bei Kali Strata in der Form statt, das ich natürlich die MWST von 5% bei Lebensmitteln und die 16% bei den Gewürzdosenausweise.
Allerdings habe ich von der aufwendigen Systemumstellung abgesehen.
Die Preise bleiben also wie sie sind. Auf den Rechnungsendbetrag gebe ich dann 2%Rabat, die Differenz zwischen 7% und 5% MWST.
Ich erspare mir eine Menge Arbeit, die ich dann Ende Dez. nochmals hätte, und Sie können sehen wieviel Ersparnis die MWST für Sie wirklich ist.

Juni

Bestellungen

Wegen der MWST-Umstellung werden alle jetzt eingehenden Bestellungen erst am nächsten Wochenende bearbeitet.
Da ich in Bayern unterwegs bin bleibt die Umstellung bis zum Wochenende liegen und wird dann in einer Nachtschicht erledigt
Am Montag den 8.7. versenden wir dann wieder.

Mehrwertsteuer

Natürlich werden Sie bei Kali Strata die neuen MWST-Sätze (5% und 16%) ab den 1 Juli berechnet bekommen.
In den Preislisten stehen zur Zeit noch die Preise, die bis einschließlich 30 Juni 24 Uhr gültig sind.
Da ich in Bayern unterwegs bin, werden diese Preise auch noch bis ca. Sonntag den 5.7. in den Listen stehen.
Der Arbeitsaufwand für die Änderungen ist sehr hoch und nicht von heute auf morgen zu schaffen.
Mein Rechnungsprogramm spielt jetzt zwar die neuen Steuersätze automatisch ein.
Die Preise müssen aber für jeden Artikel neu eingepflegt werden.
Da ich die "Roten" abgeschaft habe, heißt das auch, das jeder Preis neu kalkuliert werden muß.
Die "Roten" sind die 1, 2, und 5 Cent-Münzen die ich für vollkommen überflüssig halte.
Kali Strata hat seid Anfang 2019 nur noch 10-er Preise.
Unser Artikel haben bis auf eine Ausnahme alle den ermäßigten Steuersatz.
Also 7% MWST. und jetzt dann 5% MWST.
In den Geschäften, Supermärkten und Kaufhäusern müssen in den Systemen alle Preise neu eingepflegt werden.
An den Regalen müssen alle alten Preisschilder entfernt werden und alle neuen Preisschilder (frisch gedruckt) angebracht werden.
Und das für tausende Artikel.
Das ist nicht in 1 halben Stunde passiert!
Und damit ist nicht nur 1 Arbeitskraft beschäftigt!
Am 1.Januar muß dann wieder alles zurückgefahren werden.
Vieleicht aber nicht, es ist ja Wahljahr!!!

Kali Strata und Corona

Jetzt möchte ich doch noch einige Worte zu der Situation in der Corona-Zeit sagen.
Erst mal ein recht herzliches Dankeschön für Ihre Treue in dieser Zeit.
Danke für Ihre Einkäufe auf den Märkten, im Lager und auch im Versand.
Ein wenig mulmig war mir schon als in Deutschland alles Dicht gemacht wurde.
Ich war sehr froh, das die Wochenmärkte weiter geöffnet blieben.
So konnte ich im Gegensatz zu vielen anderen Menschen weiterarbeiten.
Natürlich habe ich auch Einbußen gehabt und noch ist nicht abzusehen wie es weiter gehen wird.
Aber ich habe keine staatlichen Hilfen in Anspruch genommen und bin immer noch der Meinung, das Mensch das nur im äußersten Notfall nutzen sollte.
Ich finde es erschreckend wie viele Markt-Kollegen sich Gedanken machten, wie sie an die Hilfen kommen könnten.
Und jetzt diese MWST-Schenkung!
Wem ist damit wirklich geholfen?
Von 7% auf 5% bedeutet das bei 5,-€ die Differenz 0.10 € also 10 Cent sind.
Dafür muss nun das ganze Rechnungs- und das Buchhaltungsprogram umgestellt werden.
Alle Preise müssen angepasst und in den Preislisten, Internet, bzw. Buchhaltungs-Programm und Rechnungs-Programm geändert und neu veröffentlich werden.
Rechnungen die aus der Zeit vor Juli erst im Juli bezahlt werden, müssen dann manuel in der Buchhaltung bearbeitet werden, weil sie ja noch 7% MWST haben, das Programm aber auf 5% eingestellt ist.
Waren, die ich vor dem 1. Juli eingekauft habe sind mit 7% versteuert, werden aber ab 1 Juli nur noch mit 5% MWST. verkauft.
Ein riesiger Aufwand für alle Firmen, mit Mehrkosten und auch Verlusten!
Ich bin sehr froh, das ich keinen Shop eingerichtet habe, das ich ohne Kassengerät und ohne Warenwirtschaft arbeite.
„Webspace 4all“, auf deren Rechner meine Internetseite läuft hat mir mitgeteilt, das sie die MWST senken, aber Ihre Preise beibehalten wollen.
Am Jahresende soll die Differenz zwischen 16% und 19% Einnahmen für eine Soziale Einrichtung gespendet werden und Summe und Empfänger allen Kunden Mitgeteilt werden.
Ich finde diese Idee gut und denke darüber nach ob ich ähnlich handeln soll.
Bei mir kostet ein 5 Liter Kanister Bio-Olivenöl 75,-€.
Mit 5%MWST kostet er nur noch 73,50 €
Wie viele 5 Liter Kanister werden sie von Anfang Juli bis Ende Dezember kaufen?
Werden Sie jetzt mehr 5 Liter Kanister kaufen wenn er nur noch 73,50 € kostet?
Treibt das den Konsum an, das die Wirtschaft wieder läuft?
Klar, Sie werden bei jeden Lebensmitteleinkauf pro 5,- € gute 10 Cent sparen.
Und für so manchen Geringverdiener ist das sehr viel.
Aber er wird deshalb mehr kaufen als er braucht?
Ich finde es gut das in der Politik jetzt viel für die Wirtschaft, damit auch für die Menschen getan wird…
Wir alle wollen arbeiten und unser täglich Brot verdienen.
Aber verpassen wir gerade eine Chance diesen Wahnsinnskonsum, den wir bis Corona als normal angesehen haben, in eine andere Richtung zu lenken?
Wir reden schon wieder vom Wachstum, das es in 2021 schon wieder um so und so viel % steigen könnte.
Dabei ist das wirtschaftliche Wachstum Gift für diese Erde.
Unsere Erde funktioniert in Kreisläufen.
Unsere Wirtschaft nicht!
Unsere Wirtschaft produziert mehr als wir brauchen.
Wir müssen exportieren, damit wir unseren Wohlstand erhalten können!
Deutschland ist 3 größter Schweinefleischproduzent auf dieser Welt.
Ein Großteil geht in andere Länder und ist dran beteiligt die Märkte z.B. in Afrika kaputt zu machen und somit die Lebensgrundlagen vieler Menschen zu zerstören.
Ist das Aufgabe unserer Wirtschaft?
Die betroffenen Menschen wollen dann nach Europa, nach Deutschland und wir nennen sie Wirtschaftsflüchtlinge.
Deutschland steht damit natürlich nicht alleine da.
Aber warum soll ich mit den Finger auf andere Länder oder andere Menschen zeigen?
Ich kann bei mir selber versuchen, mit all dem was ich weiß, so zu leben, das ich mich so wenig wie möglich an dieser Art zu Wirtschaften beteilige.
Ich kann nach Alternativen suchen und so für mich meinen Weg gehen, den ich verantworten kann.
Ich lebe in diesem Land und bin froh, das ich meine Meinung sagen darf, ohne das ich Angst haben muss dafür eingesperrt zu werden.
Aber immer öfter werden Menschen die Ihre Meinung sagen von den sogenannten „Sozialen Medien“ (Was ist daran eigentlich sozial?) aber auch in den traditionellen Medien wie Zeitungen in der Luft zerrissen.
Das macht mir Angst und ich fühle mich unfrei, manchmal.
Und das schrenkt die Meinungsfreiheit ein!
Unsrer Wirtschaft produziert so viel Müll, der unsere Erde weiter und weiter zerstören wird.
Anstatt den Müll zu vermeiden, (Auch in einer Demokratie darf es Verbote geben)
werden wir zum Weltmeister im recyceln.
Wir entwickeln auch immer neue Technologien um die Schäden die wir verursachen zu beseitigen.
Und dann werden wir wieder Technologien entwickeln, die die Schäden, die durch die neuen Technologien enstehen, zu beseitigen.
(Was passiert eigentlich mit all den hochgiftigen Akkus die wir benutzen im Alltag?)
Auch das ist unser Wachstum.
Menschen kaufen kein Meersalz mehr weil da Plastik drin sein könnte, essen aber den Fisch, der auch Plastik enthalten kann, und in Plastik eingepackt ist!
Wir kümmern uns gerade um die 10% Plastikmüll, die auf den Weltmeeren auf der Oberfläche schwimmen.
Aber 90 % sind schon auf dem Meeresboden angekommen als winzige Teilchen und zerstören dort die Lebnsgrundlagen der Kleinstlebewesen und somit das Meeresleben.
Es wird uns noch einholen.
Plastik ist schön billig und wird uns noch teuer zu stehen kommen.
Auch Kali Strata hat immer noch einige Plastiktüten im Sortiment.
Es ist aber auch gar nicht einfach eine zweilagige Papiertüte möglichst mit Sichtfenster aus Zelofan zu bekommen.
Oder eine 3 Lagige Papiertüte mit Pergamin.
Das war in den 80erm des letzten Jahrhunderts kein Problem.
Wir werden unsere letzten Vorräte an Plastiktüten noch aufbrauchen und solange mit Papiertüten einlagig improsivieren bis wir die richtigen Tüten gefunden haben.
Und ich möchte sie nicht aus Holland oder Österreich importieren müssen... (dort gibt es so was)
Wir leben in großen, z.T. riesigen Wohnräumen, die den ganzen Tag leer stehen, weil wir arbeiten fahren.
Abends wenn wir dann heimkommen, benutzen wir das Sofa und vielleicht die Küche und den Esstisch, später das Bett...
Wir haben überall Wohnungsnot, die Mietpreise steigen und steigen und wir bauen weiterhin Paläste, statt Wohn-und Lebensraum für alle Menschen.
Wir verbrauchen Unmengen an Flächen, damit sich viele ein Haus mit grün darum bauen können.
Andere werden dafür in Betonkästen gesteckt.
Anstatt Wohnprojekte mit Grün- und Wohnflächen, Begegnungsplätzen Geschäften Gastronomie, Kulturräumen, usw. auf kleineren Flächen für mehr Menschen zu gestallten werden immer noch Baugebiete mit großen Flächen für Einfamilienhäuser ausgewiesen es werden weiterhin Wohnsiedlungen gebaut die dann für den Verkehr auf der Strasse sorgen weil es dort keine Geschäfte gibt.
Und die großen Lebensmittelkonzerne bauen immer noch auf der grünen Wiese und wir machen das mit!
Als ich in den 70igern meine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht habe, war das in der Berufsschule schon Thema und wir haben schon damals für solche Wohnprojekte Entwürfe gemacht.
Aber das passte scheinbar noch nicht in die Zeit und heute scheinbar immer noch nicht!
Wir haben gerade die Chance anders weiter zu leben!
Wir sollten sie versuchen anzunehemn und nicht zur "Normalität" zurück zu kehren.
Das geht eh nicht mehr!
Es gab eine Zeit vor Corona.
Die war damals normal!
Heute gibt es die Zeit mit Corona.
Und die ist jetzt normal!

Mai

Achtung Märkte im Celle und...

der Verkauf im Hof in Burgdorf finden statt.
Auf dem Markt in Celle werde ich am 6 und 9 Mai auf einem neuen Platz stehen.
Irgendwo in Richtung DM/ Reformhaus... genau erfahre ich es erst am ersten Markttag morgens um 5 Uhr.
Der Verkauf im Hof in Burgdorf findet am Donnerstag den 7. Mai von 15 bis 18 Uhr statt.
Neue Torstr. um die Ecke in die Schmiedestr. (Richtung Altenheim)

April

Das war eine Überraschung

heute morgen im Radio, plötzlich ein Bericht über Corona in Griechenland!
Als hätten Sie meinen Text gelesen, den ich Vorgestern eingestellt hatte...

Griechenland und Corona

sind in den deutschen Medien so gut wie nicht vertreten.
Damals in der "Euro-Krise" war das anders.
Griechenland war der gescheiterte Staat.
In der "Corona-Krise" ist Griechenland genau das Gegenteil!
Ein Vorzeigestaat!
Ausgerechnet das Krisenland Griechenland verzeichnet erstaunliche Erfolge.
The Brigde, eine franz. Denkfabrik, analysierte die Corona-Strategie von 10 europäischen Ländern.
Griechenland schnitt am besten ab, dank frühzeitiger und strikter Beschränkungen.

Die Zahlen sprechen für sich.
Mit 11 Corona-Toten pro einer Millionen Einwohner liegt Griechenland weltweit auf Platz 58 und in der europäischen Union auf Platz 21.
In Deutschland ist die Zahl der Todesopfer in Relation zur Bevölkerungszahl 5 mal so hoch, in Italien und Spanien sogar 30 mal so hoch.
Bei den festgestellten Infektionen liegt Griechenland weit hinten auf Platz 85.
In Griechenland waren die Notfallpläne schon Wochenlang vor dem ersten Fall von Corona fertig.
Ich selber hatte eine Mail vom griech. Gesundheitsministerium schon Mitte Feb. erhalten, mit Verhaltens Maßnahmen bei Corona.
Damals wurden alle Adressen in Griechenland per Mail oder Post informiert.
Schnell konnte die Regierung handeln, als am 26. Februar der erste Fall in Thessaloniki gemeldet wurde.

Karneval und alle Karnevalsumzüge wurden sofort abgesagt!
Dann gings Schlag auf Schlag. alle Schulen, Kindergärten, Kinos, Museen, Clubs, Restaurants, Cafés, Fitnessstudios usw. mussten schließen.
Es folgten Kirchen und Einzelhandelsgeschäfte.
Gefolgt von Ausgangs und Reisebeschränkungen und der Einstellung des internationalen Flugverkehrs.
Innerhalb von 2 Wochen lag Griechenland lahm...

Nach 8 Krisen-Jahren in dem das Land mehr als ein viertel seiner Witschaftskraft verloren hatte, war der Moment der Pandemie äußerst ungünstig.
Durch die Auflagen damals, ist das Gesundheitswesen in einem desolaten Zustand.
Damals wurden 1/3 aller Ärzte entlassen.
20000 Ärzte gingen, oder wurden ins Ausland geholt.
(Wir erinnern uns: Ärzte ohne Grenzen arbeiten damals in Griechenland um die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten.)

Als der erste Corona Fall auftrat gab es 565 Intensivbetten im ganzen Land.
In Rekordzeit heuerte die Regierung 4200 zusätzliche Ärzte an.
(Was würde die Troika heute dazu sagen?)
Die Intensivbetten wurden auf 910 in kürzester Zeit erweitert.
Damit ist Griechenland mit 8,5 Betten pro100000 Einwohner immer noch unterversorgt.
In Spanien ist die Qu0te 9,5 und Italien bei 12,5.
Deutschland hat 34 Intensivbetten pro 100000 Einwohner.
In Griechenland sind weniger als 10% der Intensivbetten von Corona-Patienten belegt!
Überraschend ist auch wie diszipliniert die griechische Bevölkerung mit den Einschränkungen umgeht.
Keine Selbstverständlichkeit, bei einem Volk, wo Verbote und freiheitliche Einschränkungen eher nichts bewirken...
Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind verheerend.
Die Wirtschaft die gerade langsam wieder zu leben begann, bricht wieder zusammen.
Aber scheinbar ist der Regierung auch klar, das ein schnelles öffnen auch einen Rückfall bedeuten kann.
Und scheinbar ist es auch den meisten Menschen dort bewusst, das man Geduld haben und mit Corona leben muss.

Mein Freund Michalis ( unser Bio-Öl-Erzeuger)hat mir heute erzählt, das er schon seit Ende Februar allein ist.
Seine Frau Stella war in die Ukraine zu Ihrer Tochter gefahren und kommt erst mal wegen Corona nicht zurück.
Sie hoffen, das es Ende Juni klappen wird.
Im letzten Jahre waren Sie auch ein halbes Jahr getrennt.
Michalis bearbeitete die Olivenbäume und die Gärten und Stella ging von Mai bis Ende Oktober nach Malia und arbeitet im Tourismus.
7 Tage in der Woche, bis zu 12 Stunden am Tag, für 600-800 Euro im Monat…
Sie erinnern sich, wir hatten die 10% Ernte!
Diese Jahr kann man auch im Tourismus kein Geld verdienen!
Und auch der Ölverkauf in Zakros an die Urlauber fällt weg.
Das heißt ich werde mich anstrengen müssen um mehr von unserem leckeren Bio-Olivenöl zu verkaufen.

Corona-Lockerungen


Ja, es ist schön, das jetzt Lockerungen kommen.
Wir haben alle drauf gewartet. Das hilft Einigen, auch mir wirtschaftlich weiter.
Ich habe bisher keine Gelder beantragt.
Ich bin der Meinung, das es einigen anderen schlechter geht, zum Beispiel den Friseuren, die gar nicht arbeiten dürfen.
Also auch gar kein Einkommen haben.
Der Versand bei mir war bisher sehr gut und hat mich oben gehalten.
Die Marktumsätze sind schon eingebrochen und durch den total Ausfall der Eventmärkte fehlt da schon einiges an Umsatz.
Viele Marktkunden haben bestellt, und zwar große Mengen an Öl.
Das heißt ich werde Sie auf den Märkten nicht sehen in der nächsten Zeit und so gehen auch die Zusatzverkäufe verloren.
Aber ansonsten geht’s mir gut.
Ich habe zu Essen und zu trinken, ein Dach über dem Kopf und die Sonne scheint...
und das es jetzt "Corona" gibt ist Normal für mich.
Ich weiß ja, das uns dieses „Corona“ noch lange begleiten wird.
Rückkehr zur Normalität?!
Das was wir gerade leben ist Normalität.
Heute und in der Zukunft.
Wie wir mit unserem Leben umgehen werden das ist die Normalität und nicht was mal gewesen ist vor der „Corona-Zeit“.
Wir reden täglich davon, das wir zur Normalität zurückkehren wollen.
Wir sind in der Normalität!
Diese "Krise" ist nicht gleich zu Ende und auch nicht Vorbei!
Sie wird uns noch lange begleiten!
Wie auch die "Klima-Krise"!
Da spricht fast niemand mehr drüber.
Oder von Wirtschaftsleuten hört man, das jetzt nicht ans Klima gedacht werden kann.
Es gibt wichtigeres.
Ja, die Corona-Krise betrifft alle in diesem Moment, obwohl wir sie nicht sehen können.
Radioaktive Strahlungen können wir auch nicht sehen.
Und die Klimaveränderungen können wir sehen. Bei uns und überall auf der Welt.
Aber sie ist nicht so fassbar, weil ja noch so weit weg...
Jahrzehnte vielleicht bis sie uns persönlich bedrohen wird...
Mancher Landwirt ist schon heute davon bedroht.
Vielleicht sollten wir uns auch schon mehr oder weniger darauf einstellen.
Nicht das wir nachher so überrascht sind.
Vielleicht sollten wir jetzt, in dieser Corona-Krise, wo wir so viel, so schnell verändern konnten, auch mal daran denken.
Vielleicht sollten wir diese Chance wahrnehmen und Veränderungen nicht einfach nur wieder Rückgängig machen.
2019 wurden in Deutschland 48000000 Achtundvierzig Millionen männliche Küken ermordet. (Geschreddert sagt man dazu)
Das waren 3000000 Drei Millionen mehr als im Jahr 2018.
Obwohl wir Deutschen das eigentlich abschaffen wollten!

Markt in Offenburg

Wegen Corona, werde ich am Samstag warscheinlich nicht auf dem vertrauten Platz stehen.
Habe heute Erfahren, das ich verlegt werde.
Wohin?
Das erfahre ich erst am Samstag morgen vom zuständigen Marktmeister.
Ich werde aber dort sein und Sie dürfen mich finden...

Corona Marktpause


beginnt jetzt für mich.
All die Marktveranstaltungen wie Künstlermärkte, Ostermärkte, Frühlingsfeste usw. sind fürs erste abgesagt und fallen somit auch für mich aus.
Das heißt bis einschließlich 16.04. habe ich Marktpause.
Ich gehe davon aus das die Wochenmärkte weiterhin stattfinden werden und so werde ich dann wie angekündigt, am 17.04. wieder in Kehl auf dem Marktplatz sein...
Natürlich werde ich nun nicht Däumchen drehen.
Das erste ist die Versandsituation entspannen.
Ich gehe davon aus das bis Mitte nächster Woche alle anstehenden Bestellungen bearbeitet sind.
Natürlich hatte ich wie jedes Jahr damit gerechnet, das es einen heftigen Bestellansturm geben wird.
Aber nicht erwarteten konnte ich, das was da passiert ist und noch passiert...
Ich habe mich entschlossen nicht mehr jeden Tag Pakete abzusenden.
Ab jetzt versende ich nur noch am Dienstag und am Freitag.
Somit können Pia und ich die Zeit dazwischen nutzen um Bestellungen zu bearbeiten, Pakete packen und zu verbuchen und dann zweimal die Woche abzusenden.
Ich bitte nochmals bei Bestellungen, die Artikel-Nr. anzugeben und beim überweisen die Rechnungs-Nr.
Vielen Dank und viel Gesundheit und Freude Ihnen

März

Wir sind am Limit

und bei den Paketen schaffen wir unsere gesteckten Ziele nicht mehr.
Es dauert durch das sehr hohe Bestellaufkommen doch etwas länger.
Und ich hoffe, Sie haben etwas Geduld.
Wir versenden ja nicht nur, sondern verkaufen auch im Lager, beliefern einige Wiederverkäufer und Verarbeiter.
Ich gehe weiterhin auf die Märkte, dazu kommt die ganze Büroarbeit usw.
Nicht das ich klagen will.
Ich freue mich, das bis jetzt in dieser Zeit der wirtschaftliche Einbruch sich im Rahmen hält.
Danke Ihnen allen, es macht mir auch in dieser Zeit Freude.
Ich will damit nur sagen, alles dauert ein bisschen länger!
Auch bei den Paketdiensten!
Und alles läuft auch nicht ganz rund!
Ich habe heute ein Paar Damenschuhe von einem Paketdienst bekommen.
Von jemanden aus Frankfurt, an eine Anschrift in Stuttgart, die überklebt war mit einem Paket-Dienst-ean und meinen Namen.
Also habe ich das Paket angenommen.
Jetzt muss ich sehen das das Paket wieder an den Paketdienst und an die richtige Anschrift geht...
Auch von Kali Strata sind noch zwei Pakete auf Irrwegen unterwegs und zum dritten Paket habe ich heute nach fast zwei Wochen die Schadensmeldung bekommen...

Markt in Kirchzarten

Liebe Kundinnen und Kunden in auf dem Wochenmarkt in Kirchzarten.
Ab Dienstag stehe ich auf einem neuen Platz auf dem Markt.
Sie finden mich dort wo der Gemüsestand gestanden hat.
Fremdenverkehrsamt/Einfahrt zum Juwelier...

Kali Strata und Corona

Auch wir versuchen so gut es geht in der Corona-Zeit zu leben.
Auf den Märkten halte ich Abstand zu den Kundinnen und Kunden und bitte Sie gleiches zu tun.
Es wird nicht immer zwei Meter sein...
Auch bei unserem Verkauf im Lager werden wir Maßnahmen ergreifen, das in dem kleinen Verkaufsraum der Abstand gewahrt werden kann.
Denken Sie bitte daran, das der Virus über Tröpfchen, über die Schleimhäute übertragen wird.
Das heißt wenn Mensch sich mal zu nahe kommt passiert dann etwas wenn Sie z.B. mich an nießen,-husten!
Oder wenn ich Ihre Kleidung genau da anfasse, wo Ihr Hintermensch in der Reihe hin gehustet hat und mir dann an der Nase fasse...
Auf den Wochenmärkten habe ich erlebt wie fast alle Menschen toll in einer Reihen stehen und den Abstand halten.
Negativ daran war das immer wieder Menschen vorbeigehende Menschen, manche sehr aggressiv, angemacht haben, das Sie gefälligst 2 Meter Abstand halten sollen.
In dem Fall hätten diese vorbei gehenden Menschen die zweite Reihe die dort für den Käsewagen anstand über den Haufen rennen müssen.
Da war nämlich nicht mehr wie zwei Meter Platz zwischen den Reihen.
Und beim vorbeigehen passiert theoretisch am wenigsten.
Am meisten kann passieren, wenn Sie Menschen direkt, Gesicht gegen Gesicht gegenüber stehen und sich unterhalten. (nasse Aussprache, nießen, husten…)
Also nicht übermäßig reagieren…

Märkte...

Liebe Marktkundinnen und Kunden,
leider hat es auch in diesem Jahr zum Saisonbeginn einige Marktverschiebungen gegeben.
Das liegt ganz einfach daran, das es bei den Rückantworten von Städten oder Gemeinden auch mal eine Terminabsage für einen Standplatz gibt und dann ein alternativ Termin gefunden werden muss.
Und somit kann es passieren, das es Verschiebungen auch von schon feststehenden Märkten gibt.
Bitte schauen Sie unter https://www.kali-strata.de/einkaufen-bestellen/maerkte/index.html
Die Termine die Sie dort finden stehen fest!
Und wenn nicht etwas ernsthaftes passiert, dann finden Sie auch statt!
Nun kommt etwas ernsthaftes auf uns alle zu: „Corona“!
Bis jetzt dürfen Wochenmärkte noch stattfinden!
Aber z.B. der Künstlermarkt in Emmendingen ist abgesagt wegen "Corona"!
Mich trifft das sehr heftig. Ich liebe diesen Markt und seine Atmosphäre...
Und Finanziell ist der Ausfall auch nicht so einfach zu verkraften!
Aber davon geht die Welt auch nicht unter und das Leben geht weiter.
Was ich gar nicht nachvollziehen kann ist dieses Regale leerkaufen.
Die Welt geht nicht unter, nicht so lange wir unsern Alltag weiterleben, so gut es geht.
Wenn wir als Gesellschaft diese Krise gut überstehen wollen und daraus auch für die Zukunft lernen und verändern,
also gestärkt aus dieser Situation herauskommen wollen,
sollten wir unser Verhalten mal etwas genauer überprüfen.
Vor allen Dingen den Umgang mit unseren Ängsten!
Vor was haben wir eigentlich Angst bei Corona?
Vielleicht weil wir merken, das unser Absicherungssystem doch nicht restlos abgesichert ist und so ein Virus da nicht reinpasst.
Aber dieser Virus lebt auch in unserer Welt!
So wie Erdbeben, Herzinfarkte, große und kleine Lieben, Kopfschmerzen, Schiffsuntergänge, Krieg und Frieden, Flüchtlinge, Geld und Versöhnungen auch.
Leben ist schon immer lebensgefährlich!
Aber wunderschön!

Februar

Artikel-Nummern

Liebe Bestellerinnen und Besteller,
Ich freue mich immer sehr über die vielen persönlichen Worte bei Ihren Bestellungen.
Aber schön wäre es, wenn Sie die Artikelnummern benutzen würden.
Das würde mich auch erfreuen.
Es ist oft sehr aufwendig und mühsam rauszukriegen welches Produkt in welcher Größe sie haben möchten.
Bei einen Kanister "Olivenöl nativ extra" kann ich nur vermuten welchen Sie gerne hätten.
Meist finde ich die Lösung dann bei Ihren bisherigen Bestellungen.
Aber nicht immer!
Dann muss ich Sie anrufen und oft ist dann die Sprachbox dran, und Ihr Rückruf landet dann auf meiner Sprachbox und so weiter...

Neues Postfach

Bitte senden Sie keine Mails mehr an kali-strata@gmx.de!
Diese Mailadresse wird es in Kürze nicht mehr geben!
Ich habe gekündigt!
Erreichbar ist Kali Strata weiterhin unter info@kali-strata.de und neu unter kali-strata@posteo.de
Posteo ist eine junge Firma und arbeitet unabhängig, ohne Werbung, 100% Ökostrom, geht andere Wege in und für die Zukunft!
Besuchen Sie doch mal die Homepage: www.posteo.de !
Kali Strata möchte in Zukunft mit Firmen arbeiten, die dabei nicht nur ans Geld, sondern auch an die Entwicklung der Zukunft hier auf dieser Erde denken und dementsprechend handeln.
Im Laufe des Jahres wird sich da einiges bei Kali Strata ändern und ich werde Sie darüber auf den Laufenden halten...


Ein herkömmliches Email wird in Rechenzentren gespeichert,
die vor allem durch das herunterkühlen der Server auf ca. 22 Grad Celsius bis 25 Grad
Celsius Energie verbrauchen .
So wurden zum Beispiel 2018 ca. 848 Milliarden E-Mails weltweit verschickt.
Dafür betrug er CO2 Ausstoß 3,4 Millionen Tonnen .
Anschaulich wird das, wenn man überschlägig gerechnet,
pro einer Email, mit einem durchschnittlich schweren Auto einen Meter fahren kann und die gleiche Menge CO2 dabei in die Luft einbringt.
Info von einem Kali Strata Kunden.

Neue Produkte

In diesem Jahr gibts Neu, das Würzöl "Granatapfel"!
Fruchtig und mild für wunderbare Sommersalate,
übers Möhrengemüse und fein überm Mangold,
oder zu geschmorten Pastinaken...
Nicht ganz Neu, aber nach 4 Jahren Pause gibts es wieder eine kleine Menge Orangencreme ganz ohne Zucker.
Die Orangencreme war Barbaras Leidenschaft.
Nach ihrem Tod war erst mal Schluß damit.
Neu ist der Honig "Wilde Blüte" von Kostas Solidakis.
Ein blumiger Honig mit feiner Würze im Abgang.
Rund um Zakros standen die Bienenhäuser und die Bienen konnten all die vielen verschiedenen Blüten während des ganzen Jahres befliegen.
Neu sind auch dei Gewürz-und Kräuterdosen aus Weißblech mit Streuer und Deckel!
Unser Kräutersalz haben wir schon darin abgefüllt. (75g.)

Fehlerteufel

Leider hatte sich beim Kundenrundbrief der Fehlerteufel bemerkbar gemacht.
Die neue und alte Mobil-Nr ist 0157 81275147!
Die Mobil-Nr. im Kundenbrief hat erstaunlich viele 000!
Wo die wohl herkommem?
Sie dürfen Sie auch gerne wieder benutzen.
Sie funktioniert jetzt wieder.

Leider war, oder bin ich noch ein bisschen krank.
Gleich nach meiner Rückkehr aus Griechenland hats mich heftig erwischt.
Grippaler Infekt… ich bin zwar durch Italien gefahren und hatte auch Menschenkontakt, aber „Corona“ war da noch weit weg!
Aber jetzt hab ich‘s so langsam im Griff und bessere mich.
Und natürlich ist dabei wieder mein ganzer Arbeitsplan durcheinander gekommen.
Glücklicherweise sind die Paletten mit dem Öl wohlbehalten und pünktlich angekommen.
Seit gestern gehen auch wieder Pakete raus und ich hoffe das bis Montag, (dann ist ja schon wieder März)
die Vorbestellungen abgearbeitet sind und die Neueingänge bearbeitet werden können.
Am 4. März beginnt dann die Marktsaison in diesem Jahr.
Start ist in Neu Ulm.
Ich hoffe ohne Sturm!

Januar 2020

Politiker und die Innlandsflüge

Ich habe eine Petition unterschrieben mit der Forderung, das die Politiker weniger Inlandsflüge machen werden.
Wir haben schließlich die Bahn.
Die Politiker fliegen immer mehr im Land, macheb weniger Videokonferenzen...
Das muß geändert werden ist meine Meinung
Deshalb der folgende Link zum unterschreiben:
https://weact.campact.de/petitions/inlandsfluge-der-regierung-unnotige-klimasunde?utm_campaign=20200127-wa-empfehlung-inlandsfluege-regierung&utm_medium=email&source=nl-20-01-27-flue-all&utm_term=box&utm_content=random-c&bucket=nl-20-01-27-flue-all&utm_source=campact_mailing

Ein Gedicht!

Lieber Ali,
der Du Dich als Olivenverkäufer tarnst und bist und gleichzeitig ein anderer, ein Bruder Deiner selbst, ein wirklich Schreibender.
Spontan dachte ich: Daraus könnte ich ein Gedicht machen. Dann merkte ich, es ist schon eines. Danke!
Wir sehen uns 2020! Gerd

Das war eine der Antworten aus meinen Familien- und Freundeskreis auf meine Silvesterbotschaft.
Und so habe ich mir gedacht, dieses "Gedicht" hier und jetzt für Sie alle sichtbar zu machen.





Der kretische Sommer neigt sich dem Ende, nein er ist jetzt Winter.
Der Ofen bollert und leise knackt die Olive, die ihr langes Leben geopfert hat, um mir diese mollige Wärme dafür zu schenken.
Es ist eine schöne Zeit, das zehren von den Erinnerungen.
Kurz vor Weihnachten noch am Strand gelegen, mal eine rund geschwommen.
Einmal sogar bis an die Felsen am nördlichen Buchtende.
Und jetzt seinen Körper in der Olivenwärme spüren.
Wissen das es erst mal weiter so sein wird.
Regen, Hagel, Erdbeben und es kann sich wiederholen.
Trotzig, das Lachen.
Es ist schön.
Wie es schön ist, zu lieben und zu leben.
Und es ist schön an diesen wunderbaren Ort sein zu dürfen.
Einfach so, ohne dran zu denken was war, ist, kommt…
Nur manchmal, leider.
Aber meist ist es sein dürfen.
Und die Freundinnen kommen in diesem späten Sommer und jetzt beginnenden Winter,
Füllen das Haus mit leben.
Und mich auch.
Leben für kurze Zeit nicht allein.
Wie anders das klingt wenn dann die Melodie auch noch passt.
Nicht die gleiche.
Nein, es ist schon eine andere Melodie.
Gespielt von den neuen Freundinnen.
Nur diese kretische Frau ist nicht wieder aufgetaucht.
Versteckt sich noch an diesen Ort.
Eine Melodie voll Melancholie.

ein kurzer Winter war es...

und nun ist Frühling. Alles ist frisch grün, überall sprießt und blüht es, gelb und blau und weiß.
Seit drei, vier Tagen läuft die Ernte wieder auf Hochtouren.
Die Temperaturen sind bis auf 18° angestiegen (Iraklion kommt nur auf lächerliche 9°).
Andonis kommt im T-Shirt mit seinem Moped angefahren und lacht: schwimmen gehen?
Meint er nicht wirklich ernst.
Ich habe auch anderes zu tun, möchte aber so viel wie möglich draußen sein.
Habe die Bio-Kräuter von Nektarious heute bekommen und muss nun alles nochmal durchschauen und protokolieren.
Dann für den Transport verpacken und Etikettieren.
Die Kräuter kommen nicht auf die LKW-Paletten.
Die transportiere ich selber, zusammen mit Honig und Carob-Produkte, Fruchtcremes und Würzöle.
Damit ist mein kleiner VW-Transporter dann auch voll.
Bestimmt bringt der eine oder andere auch noch irgendetwas, was ich unbedingt mitnehmen muss nach Deutschland.
Dort ist doch Winter und es wächst ja nichts.
Nimm doch frischen Lauch und Weißkohl mit...
Na ja, warten wir‘s ab was dann sein wird.

Die Olivenernte wurde...

...unterbrochen durch heftig einsetzende Regenfälle.
seit Weihnachten haben wir nun Winter. Die Temperaturen sind von Mitte 20° auf 5° gefallen.
Innerhalb von 48 Stunden. Und es regnet heftig. Unmengen von Wasser fallen vom Himmel.
Sie führen immer wieder zu Überschwemmungen in den Dörfern und Städten.
In den Bergen ist der Schnee bei 800 Meter angekommen und er ist auf den Weg in tiefere Regionen.
Die Bauern freuen sich über den Regen.
Auch die kalten Temperaturen lösen eher Freude aus.
Sie schaden der Olivenfliege, die jetzt in der Erntezeit noch heftig große Schäden angerichtet hatte.
Ansonsten grüßt man sich mit krio, krio...kalt, kalt.
Ich lache dann immer und antwortet mit ligo krio, mono ligo, was so viel bedeutet wie, bisschen kalt, nur ein bisschen.
Mein gegenüber trägt dicke Pullover, Jacke, Schal, oder Halstuch, Mütze und meist auch noch Handschuhe...
Es ist eben Winter!
In den Kafenia bollern die Öfen oder der Kamin. Gut abgelagertes Olivenholz spendet etwas wärme.
Und alle versuchen in der Nähe einer Wärmequelle einen Platz zu ergattern.
Man rückt zusammen!
Und sie warten gespannt auf den Tag, an dem der Regen nachlässt.
Dann geht’s sofort wieder raus in die Oliven.
Das ist natürlich auch Gesprächsthema Nr. 1.
Jeder fragt: wie viele Bäume musst Du noch, wieviel Öl wirst Du haben?
Wie ist Deine Qualität? Schäden durch die Fliege?
Wie ist‘s in Spanien, wie ist der Preis? (Spanien ist Weltmarktführer und somit Preis entscheidend.)
Hast Du Arbeiter?
Arbeiter sind in diesem Jahr das Thema.
Es sind zu wenig Erntearbeiter gekommen.
Im letzten Jahr gab’s so gut wie nichts zu ernten und es wurden keine Erntearbeiter gebraucht.
Die haben sich anderweitig umgeschaut und angeblich sind viele in Westeuropa zum Arbeiten.
Der Mindestlohn ist hier höher als in Griechenland.
Vor allen Dingen in England und Deutschland sollen viele Arbeit gefunden haben.
Zumindest die aus den europäischen Ländern. Bulgaren, Rumänen und Albanien.
Und ein Sommer und Herbst in Deutschland heißt, keine Winterarbeit in Griechenland.
Man kann sich um seinen Kram kümmern und kann Weihnachten mit der Familie verbringen, zuhause und nicht irgendwo.
Sagt ein Bulgare in der abendlichen Arbeiterrunde im Hotel.
In Zakros haben wir jetzt die ersten Arbeiter aus Pakistan.
Wenn ich dann an die Flüchtlinge in den überfüllten Lagern auf den Insel an der türkische Küste denke.
Und bis Weihnachten wurden es mehr und mehr, da es warm war und kein Wind.
So konnten viele Schlauchboote wieder die griechischen Inseln erreichen.
Bestimmt würden viele Flüchtlinge gerne in den Oliven arbeiten!
Stattdessen müssen sie z.T. in Zelten bei den niedrigen Temperaturen warten, warten auf was?
Im übrigen ist in Griechenland Ski und rodeln bis auf die Peloponnes…

Schweinepest und Schweinfleisch

Überproduktion in Deutschland?
Gerade erreichte mich die Nachricht, das die Schweinepest von Polen aus immer näher an die deutsche Grenze rückt.
Da ich vegetarisch lebe betrifft mich das eigentlich nicht.
Oder doch?
Müssen dann vielleicht wieder Tausende Tiere gekeult werden?!
Diese Tierseuche ist doch für Menschen ungefährlich.
Die deutschen Bauern sind aber besorgt.
Denn beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als «seuchenfrei» verlieren.
Es drohten Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien.
Vieleicht auch nach Afrika, vielleicht auch Geflügel, vielleicht auch keine Milch mehr...
...Dann brauchten wir viel, viel weniger Soja aus Übersee!
Und müssten Export und Subventionen neu überdenken!
Was wir mal tun sollten!
Es geht nicht darum nur heimische Produkte zu empfehlen und selber auf Teufel komm raus alles was geht, Weltweit zu vermarkten.
Wir brauchen keine Zwiebeln aus Argentinien und Äpfel und Birnen auch nicht. Das können wir selber.
Warum sollten dann z.B. Chinesen und Koreaner Schweinefleisch von uns brauchen. Tiere halten können die auch selber.
Wir wundern uns über Afrikanische("Wirtschaft")Flüchtlinge, haben aber mit Hilfe von Subventionsgeldern deren Märkte für uns erschlossen...

Kali Chronja...

...Gutes Jahr wünscht man sich hier heute, oder auch Chronja Pola, viele Jahre.
Ich hoffe Sie sind alle gut in 2020 angekommen.
Ich bin gut hinein geschlafen und sehr gut in 2020 erwacht.
Ausgeschlafen und zu neuen Taten bereit.
Strahlender Sonnenschein bis zum Mittag und dann Schauerwetter.
Mal Regen, mal strahlende Sonne!
Habe dann ein bisschen am Schreibtisch gesessen um die Marktdaten schon mal einzupflegen.
Irgendwann wunderte ich mich über kühle Füsse, nein nasse Füße.
Im Badezimmer, im Obergeschoss, hat die Waschmaschine mal wieder einen Scherz veranstaltet.
Beim Spülgang ist das Wasser durch die Waschmittelschublade statt in die Maschine, nach draußen gelaufen.
Ein Teil ist durch den Kanal im Fußboden abgelaufen, aber ein großer Teil durchs Treppenhaus bis in die gute Stube.
So war ich erst mal zum Neujahrs-Hausputz gezwungen.
Hab’s mit Humor genommen.
Hat ja auch keine Schäden angerichtet
Die Waschmaschine muss mir jetzt mal verraten, warum sie so ein verhalten zum Jahreswechsel an den Tag legt?!

Dezember

Endlich Winter

Hier auf Kreta ist es nun auch Winter geworden.
Am ersten Weihnachtstag kam er als verspätettes Weihnachtsgeschenk auf den Gabentisch.
Mit heftigen Sturm und Regen hat er sich angemeldet und einen ordentlichen Temperatursturz ausgelöst.
Somit gabs die erste Erntepause seit Anfang November.
Ich glaube viele haben sich gefreut, obwohl alle sagen, die Oliven müssen runter...
Nun bollert Abends wieder der Ofen im Haus, in den Kafenia genauso und die Menschen tragen dicke Pulover und Jacken, Mützen und Handschuhe...
Der Regen weiß manchmal nicht genau, ob er schon Schnee werden soll.
Und so werd ich jetzt nochmal Holz ins Haus bringen und mir einen schönen Olivenblätter-Tee kochen...
Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020 wünsche ich Ihnen, hoffentlich ohne laute Böller...
vielleicht dafür mit einen guten Sekt in BioQualität und natürlich Flaschengärung...

schöne Weihnachten

wünsche ich Ihnen.
Ruhe vom sonstigen Alltag, Freude mit Ihren Lieben, Besinnung und Entspannung,
Bescheidenheit!
Ehrliche Weihnachten,
nicht nur freie Tage.
Hier arbeiten die meisten Menschen durch, auch an Weihnachten.
Nur Regen kann sie aufhalten.
Aber wenn es dann Dunkel ist und die Arbeit ruht, dann ist hier Weihnachten.
Und nach der Kirche wünscht man sich Kalo Christojena und geht vielleicht noch zusammen was trinken...

Es funktioniert wieder

was man so alles machen kann...
was man so alles machen kann...

und ich bin sehr froh, dass es eigentlich nichts ernstes war. Mensch denkt ja auch an die Viren und Trojaner und all die bösen Dinger, wie immer sie auch heißen mögen , die da so umschwirren im Internet und es verunsichern und uns auch. Und deshalb brauchen wir Kaparski und Norton und Securytiii und wie sie alle heißen. Dann fühlen wir uns wohl und sicher. aber nur solange alles so läuft, wie wir es gerne hätten. Und wenn nicht dann sind wir sofort unsicher: ist da nicht doch eines von den Viechern eingedrungen? Hat der Rex von Karparski nicht aufgepasst. Oder hat der Paul wieder seinen Rundgang ohne Taschenlampe gemacht und den Maskierten nicht gesehen?
Na bei mir waren es wirklich nur ein Übertragungsfehler. Alle Blätter im falschen Ordner abgelegt. Und wenn du was in Ordner B legst, kannst du es natürlich in Ordner A lange suchen...
Und jetzt ist alles gut!???
Ich trau dem erst, wenn Sie das hier geschrieben lesen können!

immer diese Technik

und wenn sie dann mal streikt, oder sie haben kein Smartphone mehr weil sie es auf der Fähre vergessen haben.
Was dann?
Plötzlich fällt Ihnen ein, dass sie kein Internet mehr mit sich rumschleppen. Auch whats app ist nicht mehr vorhanden. Nicht mehr nachschauen wer gerade wo was macht, keine Mail mit einer Rechnung angehängt und nichts klingelt mehr während sie sich gerade mit jemanden unterhalten…
Ja, mein Gerät ist auf der Fähre abhandengekommen. Whats app wäre ab 31.12. sowie so verschwunden.
Um es weiter haben zu können, müsste ich mir ein neues Phone kaufen.
Dabei habe ich dieses Gerät erst etwas mehr als 3 Jahre…
Das ist für mich das interessante an unserer Marktwirtschaft.
Da gebe ich Herrn Lindner von der FDP schon Recht.
Der Markt wird’s schon richten.
Wenn’s zu mehr kauf führt macht er das schon wunderbar.
Da braucht man nichts verbieten.
Herr Lindner möchte ja nichts verbieten, weil wir in Freiheit leben.
Der Markt erklärt aber ein Gerät nach einer einiger Zeit für veraltet und nach gewisser Zeit wird das alte System nicht mehr unterstützt…
Nach den Ressourcen dieser Erde fragt der Markt dabei nicht!
Ja was mache ich jetzt hier in Zakros ohne dieses Gerät.
Ein bisschen genieße ich es, nein sogar mehr.
Es ist schön ohne zu sein.
Aber mein Kopf sagt mir auch: Nein so geht es nicht. Du hast ein Geschäft.
Und es basiert auch auf dieser heutigen Technik.
Also habe ich ein altes Nokia-Handy aus der Schublade geholt, die Karte wieder aktiviert und aufgeladen.
Nun kann ich telefonieren und SMS versenden und empfangen und sollte es mal ganz dunkel sein hat das Gerät eine Taschenlampe.
Und nachts ist es hier oft ganz dunkel.
Und wunderschön, nur Sternenlicht und die Milchstraße und irgendwo hinterm Berg wird’s glutrot.
Der Mond beginnt sich langsam über den Bergrücken zu schieben…
Und es ist ganz, ganz still!
Aber damit sie das bald lesen können, fehlt das Internet oder ich muß 800 Briefe schreiben…
Das heißt nun muss ich mich organisieren.
Sie haben vielleicht Fragen an mich.
Oder möchten noch gerne einen 5 Liter Kanister Zakros Olivenöl vor Weihnachten bestellen.
Weil Sie noch Flaschen für den Gabentisch abfüllen möchten.
Vielleicht wollen Sie mir auch nur ein schönes neues Jahr wünschen.
Das heißt alle zwei, drei Tage werde ich ins Xyloporta-Cafe gehen und mich dort einloggen.
Es ist sehr schön das ganze mal wieder anders, nicht selbstverständlich zu erleben.
Und dabei den Umgang mit der Technik in der Zukunft neu überdenken.
Habe gehört, dass es ab ersten Januar eine Kassenbon-Pflicht geben soll?!
Muss mich noch überprüfen, weil es ja auch mich betreffen würde.
Wer weiß was?
Wie viele Marktleute in Deutschland müssen sich dann eine Kasse kaufen und für den Markt auch Strom anmelden.
Der Markt wird es richten und fragt nicht nach den Ressourcen!
Was werde ich im April über den Welt-Ressourcen-Verbrauch schreiben können?

Erreichbar

Wegen des Smartphone Verlustes bin ich natürlich nicht unter der bekannten Mobil-Nr. erreichbar.
Als Ersatz gibts die Möglichkeit per SMS oder Anruf unter: 015777271485,
Gerne auch per Post:
A. Müller-Scholz
Kali Strata
72300 Zakros - Sitia - Kreta
Griechenland

Ohne Flieger: Kreta hin und zurück...

Jetzt geht es schon wieder auf Weihnachten zu und hier in Zakros werden auch schon die ersten Weihnachtsdekorationen ausgepackt und aufgestellt. Aber natürlich steht alles im Zeichen der Olivenernte. Es wird jeden Tag von morgens früh bis zum dunkelwerden gearbeitet. Wochenende gibt’s nicht, da es nicht regnet, auch keine Regentag-Pause. Es ist sehr warm, viel zu warm und die Olivenfliege „Dakos“ freut sich darüber, kann sie doch nochmal für Schäden sorgen.

Eigentlich ist fast jeden Tag Badewetter und alle hier reden vom Sommer und nicht vom Winter.
Abends kühlt es zwar ab, aber am nächsten Morgen ist der Himmel blau und die Sonne strahlt. Wind gab’s in den letzten 14 Tagen nur einen einzigen Tag. Ich hab’s bis jetzt genossen und Claudia die mitgereist war, auch. Sie war hier, um Zakros und die Olivenernte mal näher kennen zu lernen. Gestern ist sie voller neuer Eindrücke wieder abgereist. Ich habe sie noch zum Hafen nach Iraklion gebracht…
Mit der Fähre nach Piräus, anschließend mit Bahn und Bus über die Peloponnes nach Patras und dann mit der Fähre nach Ancona. 1 Tag Pause und dann die Weiterreise mit dem Zug nach Offenburg…
Ja, von Deutschland nach Kreta und zurück, geht’s auch ohne Flugzeug, auch wenn Mensch als Arbeitnehmer nur begrenzt Urlaub hat. Es ist einfach eine Frage der Lebenseinstellung.
Neben Schwimmen gehen, Schlucht wandern und Oliven ernten, stand dann auch noch Orangen ernten, zu Würzöl, und Orangencreme verarbeiten, Kräuter reinigen und alles was Mensch so für leckeres Essen benötigt, aus dem Garten zu holen. (15 Min. Fußweg in einer Richtung)
Natürlich durften auch der Ausflug zum Markt in Sitia und der Besuch der beiden Bioläden mit Einkauf nicht fehlen. Dafür haben wir dann das Auto genommen.
Das werde ich jetzt auch zum Holz holen benutzen. Irgendwann wird’s dann doch mal Winter werden und dann werde ich froh sein das Holz schon im Hof zu haben. Dann kommen die Abendstunden am warmen Ofen mit heißen Olivenblätter-Tee…

Die beiden Verkaufstermine

im Dezember für den Verkauf im Lager fallen aus!
Wir sind so gut wie ausverkauft und es ist keine Freude für alle Beteiligten vor leeren Regalen zu stehen.
Zur Zeit arbeite ich daran, hier in Zakros, das im nächsten Jahr wieder alles in guter Qualität zur Verfügung stehen wird.
Saisonbeginn wird hoffentlich mit vollen Regalen dann im März 2020 sein.
Verkaufstermine finden Sie im Januar wieder unter Einkauf im Lager...

November

Im Lager gibt es...

noch kleine Mengen vom Bio-Olivenöl in der 0,5 Liter Flasche sowie einen Rest 0,5 Literflaschen von der Zakros Coop, und die 5 Liter Kanister und die 1 Liter Flasche...
Noch nie in den fast zwei Jahrzehnten waren wir so ausverkauft. Aber nach der katastrophalen Ernte im letzten Winter ist das kein Wunder.
Nächsten Samstag fahre ich dann los nach Zakros und dann beginnt die Winterarbeit und das Leben in Zakros für mich.
Ich freue mich schon drauf und bin gespannt auf das was da kommen wird.
Und ich hoffe das alles gut abläuft und wir nächstes Jahr wieder genügend Öl in gewohnt guter Qualität zur Verfügung haben werden.
Stella hat mir jetzt gerade eine Mail geschrieben, das ich mir keine Sorgen machen soll: Es gibt dieses Jahr genug Oliven und Olivenöl
Ich sage Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden, ein recht herzliches Dankeschön.
Gerade in diesem geschäftlich sehr schwierigen Jahr, haben mich Ihre schönen Mails immer wieder aufgebaut, wenn’s mir mal nicht so gut ging. Und natürlich habe ich mich über Ihre flexiblen Einkäufe gefreut. So viele von Ihnen haben, wenn ein Artikel zu Ende war, einen Ersatz dafür bestellt…
Vielen, vielen Dank dafür.
Jetzt wünsche ich Ihnen schon mal eine schöne Winterzeit mit viel Freude und leckeren heißen Tee, mit einer warmer Decke auf dem Sofa...
Herzliche Grüße
Ali Müller-Scholz

Beim Bio-Olivenöl sind

nun auch die 0,5 literflaschen aus dem Versand.
Es gibt nun nur noch von Öl der Cooperative die 1 liter Flasche und den 5 Liter Kanister zum Bestellen.

Es war heiß, sehr...

heiß für diese Jahreszeit und einer der heißesten Oktober den Zakros erlebt hat.
Jetzt Anfang November ist es weiterhin warm und kleine Regenschauer, sowie Nieselregen werden die Landschaft bald verändern.
Kreta wird jetzt grün!
Für mich immer eine der schönsten Jahreszeiten.
Wenn‘s so langsam beginnt wieder aus der trockenen Erde zu sprießen.
Grün!
Dann gelbe und weiße Blüten dazu, später noch Blaue, lassen die Berge und die Olivenhaine weich und gefällig erscheinen.
Pia und Daniel mit Ihrer Edda Nea sind gerade von dort zurück gekommen.
Das Lager wird immer leerer. Immer mehr Artikel gehen zu Ende.
Kleine Mengen habe ich noch für die letzten Märkte und den Verkauf im Lager.
Im Versand gibt’s beim Bio-Öl nur noch 0,5 Liter Flaschen.
Beim Genossenschafts-Öl habe ich noch für Ihre Bestellungen die 1,0 Liter Flaschen, und die 5 Liter Kanister.
Ansonsten ist für dieses Jahr Schluss.
Und Ende März, hoffe ich das erste frische Öl wieder in Deutschland zu haben.
Im Januar werde ich die Verkaufs-und Markttermine ins Netz stellen.
Und natürlich werde ich zwischendrin aus Zakros berichten.

29. 11. fürs Klima auf die Strasse

Jetzt wurde bekannt, dass die Bundesregierung ihr Klimaschutzgesetz noch einmal abschwächt:
Sie streicht das Klimaziel 2020 und 2040.
Und der „Kontrollmechanismus“, mit dem sie das Erreichen des Klimaziels 2030 sicherstellen wollte, wird noch unverbindlicher.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich am 20. September engagiert haben.
Jetzt sind wir erst recht gefragt, am 29. November für echten Klimaschutz auf die Straße zu gehen.
Darum meine Bitte: Stärken Sie den Protest!
Gehen Sie auch in Ihrer Stadt auf die Straße!

Ich bin nun des Öfteren darauf angesprochen worden, das auf Aktuelles auch politische Themen geschrieben sind.
Das gehört doch nicht dahin, sagen einige von Ihnen.
Doch, das gehört genau dahin. Auch Kreta und Zakros und der Rest dieser Welt ist von der Klimaentwicklung betroffen und ausbaden müssen es unsere Kinder und Enkelkinder...
...und wir sind es, die dazu beitragen, jeden Tag, das unsere Erde immer mehr verliert.
Gerade wir in den westlichen Industriestaaten verbrauchen die meisten Ressourcen.
Sie erinnern sich?
Deutschland lebt seit Ende April, was die Ressourcenberechnungen betrifft, auf Pump...
Das heißt, wir verbrauchen die Ressourcen von anderen Menschen hier auf der Erde.
Und z.B. verbrauchen die Menschen in Bangladesch nur einen geringen Teil der Ihnen zustehenden Weltressourcen, tragen aber die Folgen von unseren übermäßigen Lebensstil.
Und Sie sind damit nicht allein auf dieser Welt. Sie haben viele, viele Leidensgenossen.
Und viele Menschen flüchten aus Iheren Ländern, wo sie Ihre Lebensgrundlagen verlieren (auch durch unseren Exporthandel z.T. mit aus Steuergeldern subventionierten Produkten).
Und wir nennen Sie dann Wirtschaftsflüchtlinge, tragen aber jeden Tag einen Teil dazu bei, das sie ihre Lebensgrundlagen mehr und mehr verlieren!
Wir, in den techn. hoch entwickelten Ländern werden nicht so weiterleben können. Unsere Lebensweise verbraucht und schadet dieser Erde am meisten!
Ich bin drauf angesprochen worden, das meine Lebensweise ohne Fleisch dazu führt, das in Brasilien Wälder für den Sojaanbau brennen.
Dieser Mensch hat keine Ahnung von dem was er da redete.
Über 80% des Sojas weltweit wird an Tiere verfüttert.
Nur 2-3 % isst der Mensch direkt. (z.B.Ich) Allerdings kaufe ich Bio-Soja aus Deutschland, Frankreich und Österreich. (Taifun)
Der Rest ca. 17%) wird für alles mögliche, für Arzneien, Kosmetik, und von der Industrie verbraucht...
Es nützt auch überhaupt nichts, uns jetzt die E-Mobilität zu verkaufen. E-Auto, E-Fahrad, E- Roller usw.
Eine wirkliche Veränderung zu Gunsten des Klimas unmd auch der Lebensqualität, kann nur mit einer neuen Mobilität (neues Verkehrskonzept) stattfinden.
Einkaufen, Gesundheitliche Versorgung, Kultur, Kneipe, Unterhaltung usw. sollte dort stattfinden, wo wir wohnen und auch das Arbeiten weitgehend.
Dann sind es wieder unsere Füße die die Mobilität bestimmen… und Bahn und Bus usw.
Das wäre eine Zielsetzung für die Zukunft.
Klar geht das nicht von gleich auf jetzt. Es wird eine Entwicklung sein, die Zeit in Anspruch nimmt. (Haben wir noch Zeit?)
Wir müssen deshalb HEUTE starten!
Und nicht einfach den Verbrennungsmotor austauschen, gegen einen Elektromotor!!!
Es geht nicht um ein bischen Klima, es geht um die Existens der Menschen in der Zukunft.
Nicht um Geld, Wohnraum Arbeitsplätze jetzt, sondern auch darum, das meine Enkeltochter und vieleicht Ihre Kinder auf dieser Erde noch leben können...
Ich bin der Meinung, das wir uns eingestehen müssen, Fehler gemacht zu haben, bei unserer Entwicklung der letzten 60-70 Jahre.
Wir haben diese Erde, die Meere vermüllt, zerstört, ausgebeutet, vergewaltigt und das Ergebnis sehen wir jetzt so ganz langsam...
... und sind wir bereit uns das ein zu gestehen und sind wir offen für Veränderungen?