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Januar 2018

Preiserhöhung beim Bio-Olivenöl...

...von Michalis Tzuanakis. Lange vor Weihnachten hatte ich mich mit Michalis im Kafenion zusammengesetzt und Ihn auf die Preise angesprochen.
Ich hatte schon im letzten Jahr die Erhöhung gewollt, als es so wenig Öl gab.
Er meinte damals, dass er noch Reserven aus dem guten Jahr vorher hätte.
Das war Rücksichtnahme auf meine Situation.
Er wollte mich nach dem Tod von Barbara nicht auch noch anderweitig belasten.
Schön das die Freundschaft nicht beim Geld aufhört. Das beweisen wir uns schon seit vielen Jahren gegenseitig.
Wir hatten dann beim Kaffee beschlossen, das jeder einen Preisentwurf macht und wir uns damit zusammensetzen.
Meinen Vorschlag, den 3 Liter Kanister neu einzuführen hat er sofort angenommen.
Zwei Tage vor Weihnachten haben wir uns dann zum Essen und zur Preisgestaltung getroffen.
Stella hatte lecker gekocht und ist davon ausgegangen das wir Männer jetzt erst mal länger palavern müssen.
Sie hatte sich geirrt. Schon nach 10 Minuten waren wir fertig.
Unsere Beider Preisgestaltung war so nah beieinander, dass wir überhaupt keine Probleme hatten, uns das winzige Bisschen anzunähern.
Und sdo konnten wir uns mit einem guten Gefühl hinsetzen, zu Abend essen und den leckeren Rotwein genießen.

Wilkommen im Jahr 2018...

...ein gesundes, neues Jahr 2018...mit frischem Olivenöl

...schön das Sie wieder dabei sind.
Hier in Zakros ist es immer noch Verhältnismäßig warm.
Selten unter 17°, aber es hat schon einige Male ein bisschen geregnet. 4 Tage bis jetzt im Dezember sogar richtig heftig und viel. Aber das ist natürlich viel zu wenig.
Alle hoffen jetzt auf das neue Jahr, auf den Januar, der hier eigentlich immer der Regenmonat war.
Vielleicht gibt es ja doch noch Winter hoffen die Menschen.
Die erste Zeit habe ich die Wärme noch genossen, bin auch schwimmen gewesen an besonders sonnigen windstillen Tagen.
Wind gab es ja noch gar nicht bis auf 2 Tage, an denen ein heftiger Sturm tobte.
So konnte ich auch eine Menge wichtiger Arbeiten am Hauserledigen für die es unbedingt trockenes Wetter brauchte.
Die Ernte hatte ja schon im November begonnen wegen der vielen reifen Oliven. Und sie läuft auf vollen Touren. In diesem Jahr fehlt‘ s erstmalig an Erntearbeitern, Nicht nur hier in Zakros, sondern überall in Griechenland. Die Albania, wie man hier sagt sind nicht gekommen. Ich hatte mich schon gewundert das ich Nicos und Pathajotis noch nicht gesehen hatte. Die beiden kenne ich jetzt schon 20 Jahre, noch aus den Zeiten als wir im Hotel Zakros gewohnt haben. Und sie waren immer hier und sehr beliebt. Auf meinen Fragen gab’s erst keine richtigen Antworten, dann kam raus, dass zwischen Albanien und Griechenland wieder irgendwelche Streitigkeiten sind. Ob die Albaner jetzt in Griechenland keine Arbeitserlaubnis bekommen haben, oder ob sie vom eigenen Land zurückgehalten wurden habe ich leider bis heute noch nicht wirklich erfahren können. Die Albaner machten bei der Ernte etwa 40% der Arbeiter aus und zählten zu den fleißigsten. Aber wie der Kreta so ist sagt er erst ti na kanume, (da kann man nichts machen) und dann besinnt er sich, bildet Gruppen und organisiert den Ernteablauf und mit arbeiten vom ersten bis zum letzten Licht an 7 Tagen in der Woche schafft er auch diese Ernte.
Habe schon die ersten Proben in der Mühle zu mir genommen. Bin begeistert über die Fruchtigkeit und den leicht Nussigen Abgang, erstaunlich wenig pfeffrig im Hals. Einen frisch abgefüllten 5 Liter Kanister habe ich mir gleich mitgenommen für meinen Hausgebrauch und schmecke so jeden Tag das Öl.
Gestern am Silvester hatten wir warmes Regenbogenwetter. Abends ist es dann merklich abgekühlt und heute mache ich einen faulen Tag mit viel Sonnenschein. Ein bisschen mit Deutschland telefonieren, spazieren gehen und mal wieder am Tag ins Kafenion…

Dezember 2017

Ein Tag vor Hl. Abend...

... und ich hab noch schnell einige Infos gesichtet und bearbeitet und mußte dann dieses noch loswerden:

Teemischung dürfen wir nicht kennzeichnen als "Kräuter in Umstellung auf biologische Landwirtschaft".
Dieses darf laut EU-Bio-Verordnung nur für Einzelkräuter geschehen, nicht für Mischungen.
Warum auch immer?
Wenn dann alle Zutaten umgestellt, sind darf die Mischung aber als Bio angemeldet, gekennzeichnet, zertifiziert und verkauft werden!

Sobald die Umstellware verkauft ist gibt’s nur noch die Bio-Qualität.
Auch diesen Hinweis darf ich in den Kräutertexten bei der Umstellungsware nicht verwenden, weil ein Hinweis auf Bio enthalten ist, was bei Umstellungsware nicht erlaubt ist.
Wurde bei der Bio-Kontrolle in meinem Betrieb beanstandet.
Deshalb stehen jetzt beide Formen auf der Sortiment-Seite, mit den gleichen Texten.

Cistrose, in Griechenland zertifiziert, darf in einigen deutschen Bundesländer Bio-zertifiziert werden, in anderen nicht?

Oh, nach 37 Jahren Tätigkeit im Biohandel könnte ich viele schöne Geschichten erzählen.
Wenn’s nicht so traurig wäre: Bio-Erzeuger, Bio-Verarbeiter, Bio-in-Verkehr-Bringer sind vielleicht immer noch Betrüger. Sie müssen von hinten bis vorne kontrolliert werden.
Und den gesamten Warenverkehr nachweisen und belegen. Gesetzlich vorgeschrieben und Kostenpflichtig!
Als Einzelhändler, als Discounter, als Supermarkt werden sie nicht mehr kontrolliert, die sind alle ehrlich!
„Normal“ Hör ich so oft, Bio muss nicht sein…
Ist Bio unnormal?
Oder vielleicht doch eher das Normale?
Tausende von Jahren wurde Landwirtschaft und Nahrungsmittelherstellung ohne Chemische und Synthetische Hilfsmittel betrieben. Die heute „normale“ Landwirtschaft ist keine 200 Jahre alt!
Hat aber schon ein Vielfaches unserer Erde zerstört, und vergiftet gegenüber dem was in den tausenden Jahren vorher geschehen ist.
Hunger in der Welt? Wie viele Produkte werden weltweit jeden Tag produziert, nur zum Wegschmeißen? Sie ziehen die Stirn kraus? Gehen Sie doch ganz einfach kurz vor Feierabend zum Bäcker und schauen Sie doch was er noch alles übrig hat.
Meinen Sie, dass die sich jeden Tag verkalkuliert haben? Das lernen sie ziemlichen schnell: die Kundin, der Kunde will auch noch zum Feierabend auswählen können und nicht nehmen müssen was vom Tag übrig ist.
Und in der Landwirtschaft? Wie oft wird nicht geerntet sondern untergepflügt, weil zu viel Ware auf dem Markt ist, der Preis im Keller, und die Spekulanten ganze Arbeit geleistet haben…
Oder sie sehen im Italienurlaub diese Unmengen an Orangenhaufen an den Straßen, die vor sich hin gammeln…(gilt nicht nur für Italien)
Unsere „normale“ Landwirtschaft kann es sich erlauben jeden Tag tausende von neugeborenen Tieren zu vergasen oder lebend zu Schreddern, weil sie entweder männlich sind, oder weiblich, aber immer für das was man will falsch geboren. Auch das ist eine Erscheinung des „Normalen“.
Heute gibt es zwei Hühner/Hahn-Formen: eine für Fleisch, da dürfen die Männlein überleben, die Andere für Eier, da dürfen die Weiblein weiterleben… Ewige Zeiten gab es eine Form, die beides konnte. Da durften Männlein und Weiblein leben. Bei den Bio-Betrieben gibt es schon seit einigen Jahren wieder das Henne-Gockel-Ei. Hier dürfen Beide leben! Der Hahn hat nicht so viel Fleisch, er braucht auch noch für sein Wachstum länger… und dann ist er auch noch teurer!

Vielen Dank...

...Ihnen allen, die auch in diesem Jahr „Gutes von Kreta“ genossen haben. Zusammen mit meiner Tochter habe ich Versucht alle Ihre Wünsche gut zu erfüllen. Ich glaube meistens ist es uns gelungen. Im Versand sind zwei Pakete gar nicht angekommen, irgendwo nicht nachvollziehbar verschwunden, 2 Pakete mit Glasbruch, ein Paket ist statt an die Adresse, an den Absender, also an Kali Strata geliefert worden und ein Paket ist geöffnet beim Kunden angekommen und es fehlte eine Flaschen Öl darin… So viele Versandpannen hatten wir noch nie!
An der Verpackung werden wir weiter arbeiten. Allerdings wollen wir dabei unserer Philosophie, so wenig wie möglich wegschmeißen und so viel wie möglich wiederverwerten treu bleiben.
Wir hatten einen Kunden, der Kartons und Verpackungsmaterial vom ganzen Jahr auf seine Kosten an uns zurückgeschickt hatte...
…ob das allerdings Ökologisch sinnvoll ist, sei dahin gestellt.
Nett war ein Schneeball, den eine Kundin geworfen hatte. Sie hatt fünf Anschriften aus Ihrem Freundeskreis mit der Bitte an uns gesendet, allen ein Paket im Wert von 25 € zu senden. Zwei von Ihnen sind Kundinnen geworden und eine hat den Schneeball weiter geworfen und 3 Freundinnen mit Paketen von Kali Strata beglückt. Von diesen Damen hat bisher eine bestellt.
Vielen Dank, war eine gute Idee. Ich glaube für alle Beteiligten.
Für nächstes Jahr, das ja schon vor der Türe steht und mit den Hufen scharrt, kann ich als erstes mal sagen dass es reichlich und genug gutes Olivenöl geben wird. Als zweites kann ich Ihnen mitteilen, dass der Lkw am 5. März in March-Holzhausen vor der Tür stehen wird und wir dann am 6. März 2018 wieder versenden können und werden! Da aller guten Dinge 3 sind: Bis auf wenige Ausnahmen stehen die Markt- und Verkaufstermine für 2018. Ich warte nur noch auf einige Rückantworten von den zuständigen Marktmeistern und werde dann die Planung vollenden und ins Netz stellen.
Ansonsten arbeite ich weiter an den Vorbereitungen für das nächste Jahr und schaue dabei viel zurück auf das Vergangene und warte auf den Winter hier, der einfach immer noch nicht kommen will. Allerdings sagt jetzt der Wetterdienst für die nächsten Tage sinkende Temperaturen an. Bis zum hl. Abend soll es dann nur noch 14° haben und da soll es dann auch den ersten richtigen Regen hier im Osten geben.
Ihnen alle wünsche ich ganz schöne Feiertage mit Freude und Frieden und kommen Sie gut ins neue Jahr!!!